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Kaufkraft der Deutschen soll steigen

Eine Prognose zeigt: Die Kaufkraft der Deutschen soll 2021 wieder steigen.

(Foto: dpa)

Kaufkraft 2021 Die reichsten Regionen in Deutschland

Die Kaufkraft der Deutschen ist trotz der Corona-Krise 2021 wieder gestiegen, zeigt eine GfK-Prognose. In welcher Region kann am meisten Geld ausgeben werden?
21.03.2021 - 14:48 Uhr Kommentieren

Die Corona-Pandemie hat Deutschland auch ein Jahr nach dem ersten Ausbruch fest im Griff. Doch durch fortschreitende Impfungen könnte die Krise bald überwunden werden. Das Marktforschungsinstitut GfK geht davon aus, dass die Kaufkraft in der Bundesrepublik 2021 wieder steigen wird.

Laut einer aktuellen aktuellen GfK-Prognose werden im Schnitt jedem Deutschen in diesem Jahr durchschnittlich 23.637 Euro zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein nominaler Anstieg von zwei Prozent pro Kopf. Die gesamte Kaufkraft in Deutschland läge demnach bei 1.965,8 Milliarden Euro und damit leicht unter dem Wert von 2019, vor der Corona-Pandemie.

Die GfK-Studie geht auch auf die Verteilung der Kaufkraft in Deutschland ein. Die folgende Übersicht zeigt, wie einkommensstark verschiedene Regionen sind. 

Prognose: In welchen Bundesländern leben die reichsten Menschen in Deutschland?

RangBundeslandEinwohnerKaufkraft 2021 pro EinwohnerKaufkraftindex pro Einwohner
1Bayern13.124.73725.770 Euro109,0
2Hamburg1.847.25325.607 Euro108,3
3Baden-Württemberg11.100.39425.487 Euro107,8
4Hessen6.288.08024.648 Euro104,3
5Schleswig-Holstein2.903.77323.462 Euro99,3
6Nordrhein-Westfalen17.947.22123.270 Euro98,4
7Rheinland-Pfalz4.093.90323.119 Euro97,8
8Niedersachsen7.993.60823.112 Euro97,8
9Saarland986.88722.222 Euro94,0
10Brandenburg2.521.89321.936 Euro92,8
11Berlin3.669.49121.829 Euro92,0
12Bremen681.20221.258 Euro89,9
13Sachsen4.071.97120.638 Euro87,3
14Thüringen2.133.37820.519 Euro86,8
15Sachsen-Anhalt2.194.78220.409 Euro86,3
16Mecklenburg-Vorpommern1.608.13820.387 Euro86,3
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    Quelle: Prognose GfK Kaufkraft Deutschland 2021

    Am höchsten ist die Kaufkraft pro Einwohner in Bayern. Knapp hinter dem Freistaat stehen Hamburg und Baden-Württemberg. Am Ende des Kaufkraft-Rankings stehen die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. 2021 ist die einzige Veränderung an den Positionen der Bundesländer, dass Niedersachsen von Rheinland-Pfalz überholt wurde.

    Die reichsten Städte Deutschlands: Wo ist die Kaufkraft am größten?

    Die GfK erstellt ein Ranking der reichsten Städte und Landkreise. Das Ranking für 2021 wurde auf Grundlage der aktuellen GfK-Prognose erstellt.

    Die Regionen mit der höchsten Kaufkraft im Überblick:

    Rang (Vorjahr)Stadt/LandkreisKaufkraft pro Einwohner
    1 (1)Starnberg33.363 Euro
    2 (3Landkreis München32.031 Euro
    3 (2)Hochtaunuskreis31.873 Euro
    4 (4)München (Stadt)31.385 Euro
    5 (5)Main-Taunus-Kreis30.605 Euro
    6 (6)Ebersberg30.555 Euro
    7 (8)Fürstenfeldbruck28.753 Euro
    8 (7)Dachau28.701 Euro
    9 (12)Erlangen28.230 Euro
    10 (9)Böblingen28.182 Euro

    Quelle: GfK

    Sieben der reichsten zehn Städte und Landkreise liegen in Bayern. Mit dem Hochtaunuskreis und dem Main-Taunus-Kreis stehen außerdem zwei Regionen aus Hessen in der Nähe der Börsenstadt Frankfurt am Main im Ranking. Mit Böblingen ist zudem Baden-Württemberg in dem Ranking vertreten.

    Größte Städte: Wie hoch ist die Kaufkraft in den zehn einwohnerstärksten Städten?

    Die GfK hat auch die größten deutschen Städte anhand ihrer Kaufkraft vergleichen. So hoch ist die Kaufkraft je Einwohner in den größten Städten Deutschlands im Ranking 2021. Sortiert sind die Städte nach ihrer Einwohnerzahl. Dies ist das Kaufkraft-Ranking 2021 der einwohnerstärksten Städte Deutschlands:

    Kaufkraft je Einwohner in den zehn einwohnerstärksten Stadtkreisen Deutschlands im Jahr 2021 (Prognose) auf Grundlage einer aktuellen GfK-Studie. (Foto: Statista)
    Prognostizierte Kaufkraft 2021

    Kaufkraft je Einwohner in den zehn einwohnerstärksten Stadtkreisen Deutschlands im Jahr 2021 (Prognose) auf Grundlage einer aktuellen GfK-Studie.
    (Foto: Statista)

    Die höchste Kaufkraft 2021 hat laut der GfK-Prognose München mit 31.385 Euro Nettoeinkommen je Einwohner. Mit einigem Abstand folgt Düsseldorf auf dem 2. Platz mit 27.416 Euro. Damit liegen die beiden Stadtkreise 32 und 16 Prozent über der durchschnittlichen Kaufkraftsumme pro Einwohner in Deutschland. Im Durchschnitt hat ein Deutscher eine Kaufkraft von 23.637 Euro.

    Berlin liegt hingegen unter dem Bundesdurchschnitt. Die Bewohner der Bundeshauptstadt haben im Schnitt nur 21.829 Euro für ihren Konsum zur Verfügung. Noch weiter unter dem Durchschnitt liegt die Kaufkraft pro Einwohner in Dortmund, Leipzig und Duisburg.

    Was ist eigentlich die Kaufkraft?

    Grundsätzlich bedeutet Kaufkraft das Nettoeinkommen, das jedem Einwohner und jeder Einwohnerin für Wohnen, Konsumausgaben, Freizeitaktivitäten und Sparen zur Verfügung steht. Die Kosten für die Lebenshaltung wie etwa Miete sind hier jedoch nicht berücksichtigt. Diese können gerade in den Metropolen aber einen hohen Anteil der Lebenshaltungskosten ausmachen. Daher kann die Kaufkraftprognose nur ein Richtwert sein.

    Wer ist die GfK?

    Die GfK ist das größte Marktforschungsinstitut Deutschlands. Sie wurde 1934 in Nürnberg als Gesellschaft für Konsumforschung gegründet. Im Vorstand saß damals der Wirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU). Seit 2017 gehört die GfK mehrheitlich zu einer Holdinggesellschaft des Private Equity-Konzerns KKR. Der Sitz der GfK ist weiterhin in Nürnberg. Weltweit arbeiten über 8.300 Menschen für das Unternehmen. 2020 hatte sie in Deutschland 1.602 Beschäftigte. 

    Mehr dazu: 


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