Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konjunktur Deutsche Exporte nach Großbritannien brechen im Januar um fast ein Drittel ein

Grund für den deutlichen Rückgang der Ausfuhren in das Vereinigte Königreich sind die Folgen des vollzogenen Brexits. Bereits 2020 sanken die Exporte.
02.03.2021 - 08:32 Uhr Kommentieren
Deutschland hat zuletzt deutlich weniger Waren ins Vereinigte Königreich exportiert. Quelle: dpa
Hafen von Dover

Deutschland hat zuletzt deutlich weniger Waren ins Vereinigte Königreich exportiert.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Exporte nach Großbritannien sind im Januar nach Inkrafttreten des Brexit-Handelsabkommens um nahezu ein Drittel eingebrochen. Die Ausfuhren seien nach vorläufigen Berechnungen um rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag zu den noch vorläufigen Daten mitteilte. Grund dafür seien „die Auswirkungen des vollzogenen Brexits“.

Bereits 2020 waren die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich um 15,5 Prozent auf 66,9 Milliarden Euro eingebrochen, vor allem wegen der Corona-Pandemie. Das war das größte Minus seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009. „Seit dem Jahr 2016 – dem Jahr des Brexit-Referendums – haben die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich stetig abgenommen“, so die Statistiker. 2015 hatten die deutschen Exporte dorthin noch 89,0 Milliarden Euro betragen.

Großbritannien ist vergangenes Jahr aus der Europäischen Union ausgetreten. Seit Anfang 2021 gilt vorläufig das erst an Weihnachten ausgehandelte Handels- und Kooperationsabkommen, das für Unternehmen zahlreiche Änderungen bringt. Das führt zu zusätzlicher Zollbürokratie und Problemen in der Logistik, warnen deutsche Wirtschaftsverbände. Hinzu kämen rechtliche Unsicherheiten.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geht davon aus, dass deutsche Unternehmen künftig rund zehn Millionen Zollanmeldungen pro Jahr einreichen müssen. Das allein dürfte etwa 400 Millionen Euro kosten.

Mehr: Die EU sollte die Brexit-Kosten nicht noch höher treiben – ein Kommentar

  • rtr
Startseite
Mehr zu: Konjunktur - Deutsche Exporte nach Großbritannien brechen im Januar um fast ein Drittel ein
0 Kommentare zu "Konjunktur: Deutsche Exporte nach Großbritannien brechen im Januar um fast ein Drittel ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%