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Konjunktur Deutsche Kommunen steigern Haushaltsüberschuss im ersten Halbjahr

Gute Konjunktur und sinkende Zinsausgaben haben in den Kommunen für steigende Einnahmen gesorgt. Zugleich sanken die Sozialausgaben.
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In den Rathäusern der Republik sorgt die gute Konjunktur und sinkende Ausgaben für wachsende Einnahmen. Quelle: dpa
Kommunen in Deutschland

In den Rathäusern der Republik sorgt die gute Konjunktur und sinkende Ausgaben für wachsende Einnahmen.

(Foto: dpa)

BerlinHöhere Steuereinnahmen haben den Kommunen ein deutliches Plus in den Kassen beschert. Sie erzielten im ersten Halbjahr dieses Jahres dank guter Konjunktur und sinkender Zinsausgaben einen Finanzierungsüberschuss von fast 800 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte der Überschuss lediglich bei rund 600 Millionen Euro gelegen.

Die Einnahmen der Gemeinden – ohne die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen – wuchsen im ersten Halbjahr 2018 um 4,8 Prozent auf rund 123,5 Milliarden Euro. Ihre Ausgaben stiegen mit 4,7 Prozent auf 122,7 Milliarden etwas schwächer. Dazu trugen die niedrigeren Zinsausgaben bei, die um elf Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro schrumpften.

Die Steuereinnahmen legten um 5,1 Prozent auf 43,0 Milliarden Euro zu. Mit Gewerbesteuern als wichtigster Steuerart wurden 23,4 Milliarden Euro eingenommen und damit 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Grundsteueraufkommen nahm um 1,2 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu.

Die Ausgaben für Sozialleistungen legten mit 1,5 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro unterdurchschnittlich zu. So gingen die Ausgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz um 26 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurück. Auch die Leistungen an Arbeitsuchende sanken, und zwar um 3,1 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Diesen Rückgängen standen Zuwächse bei den Sozialhilfeleistungen (plus 4,6 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro) sowie bei der Kinder- und Jugendhilfe (plus 1,8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro) gegenüber.

  • rtr
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