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Konjunktur Deutschland schiebt Europas Wachstum an

Mit einem fulminanten Comeback ist Deutschland wieder das Zugpferd der Konjunktur im Euroraum. Es gibt aber nach wie vor Sorgenkinder – etwa Griechenland, Frankreich und Italien.
Update: 13.02.2015 - 14:42 Uhr 2 Kommentare
Die französische Wirtschaft tritt nahezu auf der Stelle. Quelle: dpa
An Schwung verloren

Die französische Wirtschaft tritt nahezu auf der Stelle.

(Foto: dpa)

Wiesbaden/Luxemburg Angeschoben von der Konjunkturlokomotive Deutschland hat die Wirtschaft im Euroraum zum Jahresende wieder etwas Fahrt aufgenommen. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) in der Eurozone im Schlussquartal 2014 um 0,3 Prozent zum Vorquartal. Im Gesamtjahr 2014 wuchs das BIP in der Eurozone um 0,9 Prozent.

„Dazu trug wesentlich das Schwergewicht Deutschland bei“, betonte Allianz-Ökonomin Claudia Broyer. Denn das deutsche Bruttoinlandsprodukt zog im Schlussvierteljahr im Vergleich zum Vorquartal überraschend kräftig um 0,7 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Wichtigste Wachstumstreiber in Deutschland waren nach den Angaben der Statistiker erneut die Verbraucher, die ihre Konsumlust nochmals merklich steigerten. „Das ist ein klares Signal dafür, dass die niedrigeren Ölpreise in den Taschen der Verbraucher angekommen sind“, sagte ING-Diba-Chef-Ökonom Carsten Brzeski.

Zudem investierten aber auch die Unternehmen wieder mehr in Ausrüstungen und Bauten. „Das Vertrauen kehrt zurück“, betonte Ökonom Christian Schulz von der Privatbank Berenberg. Vom Außenhandel gingen hingegen wenig Wachstumsimpulse aus: Zwar stiegen die Exporte von Waren und Dienstleistungen zum Vorquartal nochmals kräftig, wie die Statistiker erklärten: „Allerdings erhöhten sich die Importe in ähnlicher Größenordnung.“

Italien stagniert, Griechenland und Zypern schrumpfen
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2 Kommentare zu "Konjunktur: Deutschland schiebt Europas Wachstum an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Frankreich solls doch so wie Deutschland machen: Arbeitslose auf Existenzminimum setzen und dies mit der Auflage verbinden fast jeden Job zu fast jedem Lohn anzunehmen. Dann wird das gesamte allgemeine Lohnniveau nach unten gezogen. Alsdann muss der Mindestlohn auf "Kannste-vergessen"-Niveau abgesenkt werden. Dann stehen die Chancen gut, dass der Aussenbeitrag wie bei uns 7 % des BIP ausmacht.

  • kaum wachsen .. ist doch besser als schrmpfen