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Konjunktur Euro-Wirtschaft verdoppelt Wachstum – so wenig Arbeitslose wie 2008

Das BIP mehrerer EU-Länder ist trotz vieler Unsicherheiten angestiegen. Auch der Arbeitsmarkt hält sich trotz schwacher Konjunktur überraschend gut.
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Das Wachstum hat sich in manchen Staaten der EU überraschend verdoppelt. Quelle: dpa
Europäische Konjunktur

Das Wachstum hat sich in manchen Staaten der EU überraschend verdoppelt.

(Foto: dpa)

Brüssel/BerlinDie Wirtschaft der Euro-Zone hat zu Jahresanfang ihr Wachstum überraschend verdoppelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Januar und März um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Eurostat diesen Dienstag in einer vorläufigen Schnellschätzung mitteilte.

Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von 0,2 Prozent im Herbst. Während die nach Deutschland zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft Frankreich mit 0,3 Prozent ihr Wachstumstempo hielt, ging es in Spanien mit 0,7 Prozent bergauf. Damit zog die Konjunktur auf der iberischen Halbinsel so stark an wie seit Ende 2017 nicht mehr. In Österreich gab es ein Plus von 0,3 Prozent. Daten für Deutschland werden erst am 15. Mai vorgelegt.

In Frankreich, Spanien und Österreich sorgten vor allem die Verbraucher und die Inlandsnachfrage für Schwung. Vom Export kamen eher wenige Impulse. In Frankreich bremste der Außenhandel sogar, da die Einfuhren schneller zulegten als die Ausfuhren.

Die internationalen Handelskonflikte und der Brexit sorgen für Unsicherheit bei vielen Unternehmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte jüngst ihre Wachstumsprognose für die Wirtschaft in der Euro-Zone 2019 auf 1,1 von 1,7 Prozent.

Trotz der erwarteten Konjunkturabkühlung läuft es am Jobmarkt in der Währungsunion noch recht gut. Im März fiel die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit September 2008. Der um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Wert lag bei 7,7 Prozent. Demnach waren 12,6 Millionen registrierte Menschen im Euroraum auf Jobsuche - dies waren 174.000 weniger als im Vormonat und 1,17 Millionen weniger als vor einem Jahr.

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  • rtr
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