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Konjunktur Euro-Zone wächst im Frühjahr stärker als bisher bekannt

Die Wirtschaft der Euro-Zone ist im Frühjahr mit mehr Tempo aus der Coronakrise herausgekommen als gedacht. Die Wirtschaft habe offenbar gelernt, mit den Einschränkungen zu leben.
07.09.2021 - 11:40 Uhr Kommentieren
Unter den vier größten Volkswirtschaften des Währungsraums wuchs die spanische besonders stark. Quelle: dpa
Schiffe im Containerhafen

Unter den vier größten Volkswirtschaften des Währungsraums wuchs die spanische besonders stark.

(Foto: dpa)

Luxemburg, Brüssel, Berlin In der Euro-Zone hat die Wirtschaft im Frühjahr stärker als bisher bekannt Fahrt aufgenommen. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer dritten Schätzung mit. Bisher war für den Zeitraum April bis Juni nur ein Wachstum von 2,0 Prozent ermittelt worden.

Volkswirte hatten mit einer Bestätigung gerechnet. Die Aufholjagd zeigt sich auch im Vergleich mit dem Vorjahr. Das BIP kletterte im Frühjahr gegenüber dem zweiten Quartal 2020 um revidiert 14,3 Prozent.

Basierend auf saisonbereinigten Zahlen lag das BIP-Volumen allerdings noch 2,5 Prozent unter seinem höchsten Wert vom vierten Quartal 2019 - also vor Ausbruch der Pandemie. In den USA ist die Konjunkturerholung schon weiter fortgeschritten: Dort lag das BIP im Frühjahr um 0,8 Prozent über dem Niveau des Schlussquartals von 2019.

Im Winterhalbjahr hatten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie die Euro-Zone noch belastet. Im ersten Quartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,3 Prozent und im Schlussquartal um 0,6 Prozent. Wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpft, sprechen Ökonomen von einer Rezession.

Unter den vier größten Volkswirtschaften des Währungsraums wuchs die spanische besonders stark. Das BIP legte um 2,8 Prozent zu. Die italienische Wirtschaft wuchs um 2,7 Prozent, während das Wachstum der deutschen mit 1,6 Prozent und der französischen mit 1,1 Prozent merklich schwächer ausfiel.

Die EU-Kommission sagt für das laufende Jahr beim BIP der Euro-Zone ein Plus von 4,8 Prozent voraus. Laut Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni könnte das Wachstum sogar noch höher ausfallen. Die Stimmung bei den Firmen sei gut. Die Wirtschaft habe offenbar gelernt, mit den abgeschwächten Pandemie-Einschränkungen zu leben.

Mehr: Deutsche Industrie überrascht mit Rekordaufträgen

  • dpa
  • rtr
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