Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konjunktur in der Euro-Zone Euro-Wirtschaft weiter im Aufwärtstrend

Mit der Konjunktur in der Euro-Zone geht es weiter bergauf. Besonders Deutschland, Italien und Spanien legten im Januar zu. 2015 soll demnach auch der private Konsum anziehen. Doch es gibt auch ein großes Sorgenkind.
Update: 04.02.2015 - 12:10 Uhr 1 Kommentar
Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister für Wachstum in der Euro-Zone erreicht den höchsten Wert seit Juli. Quelle: dpa
Die Kassen klingeln

Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister für Wachstum in der Euro-Zone erreicht den höchsten Wert seit Juli.

(Foto: dpa)

BerlinDie Wirtschaft der Euro-Zone hat ihre Erholung zum Jahresauftakt verstärkt fortgesetzt. Der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister legte im Januar um 1,2 auf 52,6 Punkte zu, wie das Markit-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte.

Das ist der höchste Wert seit Juli. Ab 50 Zählern signalisiert das Barometer Wachstum. Von den vier großen Volkswirtschaften der Euro-Zone ging es in Deutschland, Italien und Spanien bergauf, Frankreich setzte indes seine Talfahrt den neunten Monat in Folge fort. Die Daten signalisierten ein Wachstum im Euro-Raum von rund 0,3 Prozent im ersten Quartal, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

Das angekündigte Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren dürfte das Wachstum in den kommenden Wochen noch verstärken, fügte der Experte hinzu. „Allerdings bestehen nach wie vor viele Risiken, einschließlich der drohenden Eskalation der Griechenland-Krise und des politischen Konflikts mit Russland", sagte Williamson. Das Barometer allein für die Dienstleister legte ebenfalls zu. Es stieg um 1,1 auf 52,7 Punkte.

Die Erholung wird sich laut Experten auch bald auf den Konsum auswirken. Die Deutschen werden 2015 nach Ansicht der GfK-Marktforscher spürbar mehr Geld ausgeben. Der private Konsum werde real um 1,5 Prozent wachsen und damit genauso stark wie das Bruttoinlandsprodukt, sagte GfK-Chef Matthias Hartmann am Mittwoch in Nürnberg.

Im vergangenen Jahr lag das Plus dem Statistikamt zufolge nur bei 1,1 Prozent. Der Einzelhandel werde von dem Anstieg in diesem Jahr allerdings nur wenig profitieren, fügte Hartmann hinzu. Denn die Verbraucher geben ihr Geld lieber für Immobilien, Renovierungen und Reisen aus. Für die gesamte Europäische Union erwartet die GfK einen Anstieg der privaten Ausgaben zwischen 1,0 und 1,5 Prozent.

Auch europaweit wirkt sich der Aufwärtstrend auf – zumindest auf die Stimmung der Verbraucher, die sich sich zum Jahresende wieder etwas aufgehellt hatte. Der Konsumklimaindex für alle 28 EU-Länder sei im Verlauf des vierten Quartales 2014 um 1,3 Punkte auf 5,5 Zähler gestiegen, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in Nürnberg mit.

Nach der Verunsicherung durch zahlreiche internationale Krisen im Spätsommer und Herbst habe in den meisten Ländern im vergangenen Quartal der Optimismus wieder die Oberhand gewonnen. „Zwar sind viele Indikatoren nach wie vor im negativen Bereich, der Trend zeigt aber fast durchgängig nach oben“, erläuterten die Konsumspezialisten

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
  • rtr
Startseite

1 Kommentar zu "Konjunktur in der Euro-Zone: Euro-Wirtschaft weiter im Aufwärtstrend"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das Deutsche Banken und Sparkassen sich mit Abermillionen billiges Spielgeld versorgen können, hat dazu geführt das der Dax explodiert und dann nach Gewinnmitnahmen wieder sinkt und wieder steigt usw.. Start up Unternehmen die mit dem Geld gefördert werden sollen und Kredite zur Investion sind für Banken viel zu gefährlich .Lieber verzockt man das Geld in Europa und hofft auf Gewinne .

    Europa selber ist pleite.Jedes Land hat Schulden und Deutschland mit 2 Billionen Euro Schulden würde nach einem Wirtschaftscrash von Amerika abgewertet um dann an die billigen Firmen zu kommen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%