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Experten sind überrascht: Die rasante Aufwertung des Franken hat der Schweizer Wirtschaft nicht geschadet. Zuletzt haben die Exporte sogar leicht zugelegt. Damit schlittern die Eidgenossen an einer Rezession vorbei.

Kommentare

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  • Genau davor warnen uns ja immer die EU- und insb. EUR-Jünger. Sie warnen uns vor dem Schicksal der Schweiz, wenn auch wir hier in D wieder eine eigene Währung hätten.

    Es droht: Höhere Kaufkraft, höherer Wohlstand, ja sogar die beste Wettbewerbsfähigkeit in der Welt und eine sichere Rente.

    Die Politiker in Deutschland haben das Land schon massiv nach unten manövriert (als Benchmark gilt die Schweiz), aber die langfristigen Auswirkungen der never-ending EUR-Krise und nun noch der dilettantische und naive Umgang mit der Armutszuwanderung, werden ihr übriges tun.

    Hinterher will es keiner gewusst haben.

  • der Franken war immer ca. 30% stärker als die DM

  • Uns wurde doch von den "Experten" immer erzaehlt das jedes Land mit starker Waehrung verhungern wuerde, ohne Euro erst recht. Da kann man mal sehen das die sogenannten Experten Null Ahnung haben.

  • Man sollte hier nicht zu vorschnellen Urteilen kommen bzgl. "den Experten". Die Daten für das zweite Quartal sind nicht gut. Dass eine starke Volkswirtschaft wie die Schweiz nicht sofort nach Änderung der Rahmendaten ins Chaos fällt, ist doch eigentlich klar: Aufträge sind abzuarbeiten, Vertragszusagen einzuhalten, langfristige Kundenbeziehungen bestehen. Ins Bild passt daher der Einbruch der Importquote: Neubestellung und Neuinvestitionen werden schrittweise abgebaut. Von daher lässt sich die Lage der Schweiz erst am Ende des Jahres seriös beurteilen.

    Ein kleines, exportorientiertes Land, das von einem geschlossenen Währungsraum umgeben ist und gleichzeitig eine Starkwährung hat, wird langfristig sein Wirtschaftswachstum nach unten korrigieren müssen. Man ist einfach zu teuer. Die Schweiz wird um harte Anpassungen nicht herum kommen, zumindest solange der Euro besteht.

  • Richtig, @ Herrn Hofherr

    Festzuhalten ist im Moment nur, dass, wenn die angegebene Wachstumsrate stimmt, diese unterhalb des Produktivitätsfortschritts (geschätzt bei entwickelten Industriestaaten: 1 %) liegt und damit die Beschäftigung unter Druck ist.

    Übrigens: Ich habe so meine Probleme mit dem Begriff "Starkwährung", was ist das denn?

    Volkswirtschaft verzeichnet Leistungsbilanzüberschüsse = Währung ist unterbewertet.

    Leistungsbilanzdefizite = Währung ist überbewertet.

    Können Sie mir in diesem Zusammenhang sagen, was da stark und schwach bedeutet?

  • sollten die nicht ohne den Euro angeblich verhungern ???

    wieder ein "sszenario" der Radikal Europäer das nicht eingetreten ist...

    störrische´s bergvolk halt..^^

  • Zuletzt haben die Exporte sogar leicht zugelegt"
    Dank den Polit-Darstellern haben wie den Euro. Die Mark war etwa so stark wie
    der Franken, der Sparer hat fast die Hälfte verloren. Das war ein Währung-Schnitt
    und die Medien haben nichts gemerkt.

  • Und schon wieder eine Riesenblamage für einen ganzen Zweig von Volkswirten. Mal sehen wie Herr Draghi begründet, dass er den Euro trotzdem schwächen muss um ihn zu retten!

    Naja in zwei Tagen behaupten sie trotzdem wieder, dass Deutschland der Krisengewinner ist!

  • 1. Wenn eine Wirtschaft wächst, dann sollte man sich als Erstes fragen, wer sich dafür verschuldet hat. Die Industrie in der Schweiz heißt es, aber wie hat sich die Staatsverschuldung entwickelt?

    2. Wenn sich die Importe verbilligen, dann sinkt die Importquote bei sonst gleichen Einfuhren. Das überrascht dann nicht.

    3. Die Berechnung des BIP ist auf Grund der verwendeten mathematisch-statistischen Methoden so ungenau, dass die Angabe auf Zehntel Prozent nur noch als Witz bezeichnet werden darf. Ich empfehle stattdessen die Entwicklung der Arbeitslosenquote zu beobachten ... falls die Schweiz dort nicht auch so türken sollte, wie das bei uns der Fall ist.

  • "wie hat sich die Staatsverschuldung entwickelt?"

    Entwicklung der Staatsverschuldung in der Schweiz
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/21/02/ind9.indicator.73009.905.html

    Die letzten Monate sind aber nicht zu sehen.
    Aber insgesamt sieht es gar nicht so schlecht aus:
    Ca. 35% vom BIP, und ist zwischen 2004 und 2013 gefallen
    Irgentwas machen die richtig, wenn Sie mich fragen. Respekt.

    Der Lebenstandard soll es auch gar nicht so schlecht sein, hört man.
    Gute Infrastruktur wie z.B. Bahn, Bus, Autobahn, obwohl der Bau teurer ist als bei uns wegen der Berge.
    Die Schweiz hat auch ein funktionierendes Sozialsystem, da verhungert keiner.
    Und das Ganze bei deutlich geringeren Steuern.
    Respekt, irgentwas machen die richtig.



    Arbeitlosigkeit Schweiz nach Altergruppen:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/01/new/nip_detail.Document.178507.pdf

    Sieht nicht ganz so perfekt aus. Jugendliche haben's auch nicht so einfach. Ist aber zuletzt besser geworden.
    Und im Vergleich zu Deutschland auch nicht schlecht - aber in der Tat möglicherweise wie bei uns getürkt.

Mehr zu: Konjunktur in der Schweiz - Robust wie ein Bergmassiv

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