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Konjunktur in Deutschland DIHK erhöht Wachstumsprognose auf 2,0 Prozent

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet für 2017 mit einem höheren Wirtschaftswachstum und hebt seine Prognose an. Der Brexit wird den Aufschwung laut DIHK nicht abwürgen.
19.10.2017 Update: 19.10.2017 - 10:27 Uhr Kommentieren
Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs. Quelle: dpa
Konjunktur

Die deutsche Wirtschaft ist auf Wachstumskurs.

(Foto: dpa)

Berlin Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr zum zweiten Mal erhöht und rechnet mit einer Beschleunigung 2018. Der Verband gehe nun von 2,0 Prozent mehr Wirtschaftsleistung in diesem Jahr aus, nach bisher erwarteten 1,8 Prozent, teilte der DIHK am Donnerstag mit. Für 2018 würden 2,2 Prozent erwartet.

„Die Geschäftslage der Unternehmen ist so gut wie nie“, lautet ein Ergebnis der jüngsten Umfrage des Verbandes unter rund 27.000 Unternehmen. „Die Konjunktur läuft auf hohen Touren weiter.“ Als neuer Treiber seien die Investitionen hinzugekommen.

Die gute Stimmung wird laut DIHK von einer dynamischen Beschäftigungsentwicklung begleitet. Der DIHK rechnet konkret mit 650.000 Erwerbstätigen mehr in diesem Jahr und einem weiteren Anstieg von 600.000 in den kommenden zwölf Monaten. Als das gravierendste Risiko für ihr Geschäft sehen die Betriebe der Umfrage zufolge in wachsendem Maße den Fachkräftemangel, gefolgt von den Arbeitskosten und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Auch der geplante britische EU-Austritt ist nach Einschätzung des DIHK keine grundlegende Gefahr für den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. „Wir prognostizieren, dass die Handelnden so verantwortlich damit umgehen, dass es nicht zum Crash kommt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, am Donnerstag.

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    Käme es doch zu einem Crash, würde das vor allem die Konjunktur in Großbritannien erschüttern. Für Deutschland aber gelte: „Der Aufschwung würde nicht abgewürgt“ – obwohl das Thema für Deutschland wirtschaftlich und politisch eine größere Rolle spiele als für andere EU-Länder, ergänzte Wansleben. Schließlich gehöre Großbritannien zu den wichtigsten Handelspartnern.

    • rtr
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