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Konjunktur Inflationsdruck in China lässt nach

Der starke Exportrückgang Chinas lässt die Wachstumsziele zusehends schrumpfen. Auch die sinkende Inflationsrate nährte die Sorge vor einem Schwächeanfall des Schwellenlandes.
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Zuletzt waren die Ausfuhren China so stark eingebrochen wie seit drei Jahren nicht mehr. Quelle: dpa
Wirtschaftsriese

Zuletzt waren die Ausfuhren China so stark eingebrochen wie seit drei Jahren nicht mehr.

(Foto: dpa)

PekingJüngste Konjunkturdaten aus China deuten auf eine nachlassende Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin. Die chinesischen Industriebetriebe haben ihre Preise im Februar lediglich um 0,1 Prozent angehoben im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Samstag bekanntgab. Das ist der geringste Anstieg seit September 2016. Gegenüber Januar ist sie unverändert geblieben. Von Reuters befragte Analysten hatten jedoch mit einem leicht höheren Wert von 0,2 Prozent gerechnet.

Auch die Verbraucherpreise stiegen nicht mehr so schnell. Die Inflationsrate fiel im Februar auf 1,5 Prozent. Im Januar hatte sie noch bei 1,7 Prozent gelegen. Damit bewegt sie sich immer weiter weg von dem Ziel der chinesischen Regierung von rund drei Prozent.

Zuletzt waren die Ausfuhren China so stark eingebrochen wie seit drei Jahren nicht mehr. Das nährte die Sorge vor einem Schwächeanfall des Wirtschaftsriesen. Ministerpräsident Li Keqiang hat für 2019 ein Wachstumsziel von nur noch 6,0 bis 6,5 Prozent ausgegeben. 2018 war das Plus bereits auf 6,6 Prozent abgeschmolzen - das geringste seit 1990 in dem lange Zeit von zweistelligen Zuwachsraten verwöhnten Schwellenland.

Die Führung in Peking will sich aber mit milliardenschweren Steuersenkungen und Investitionen gegen eine heraufziehende Flaute stemmen. Allerdings ist der Handelsstreit mit den USA immer noch ungelöst. Dieser schlägt sich auf die chinesische Wirtschaft durch.

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  • rtr
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