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Konjunktur Italien senkt Wachstumsprognose wohl auf bis zu 0,4 Prozent

Die Regierung senkt ihre Prognose zum Wirtschaftswachstum. Das Finanzministerium gehtauch nur von einem BIP-Anstieg von 0,1 Prozent aus.
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Italien ist in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die Rezession gerutscht. Quelle: dpa
Italienischer Euro

Italien ist in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die Rezession gerutscht.

(Foto: dpa)

RomDie italienische Regierung wird nach Reuters-Informationen ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wahrscheinlich auf 0,3 bis 0,4 Prozent reduzieren. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungs- und Politikkreisen. Demnach geht das Finanzministerium zwar unter gleichbleibenden Bedingungen nur von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1 Prozent aus. Ein zusätzlichen Wachstumsschub erwarte die Regierung aber durch ihr geplantes Konjunkturpaket, das diese Woche im Kabinett verabschiedet werden soll.

Von den Details des Pakets hängt den Regierungskreisen zufolge dann auch die genaue Wachstumsprognose ab. Sie soll im Zuge der jährlichen Finanzplanung erstellt werden, die den Rahmen für den Haushalt 2020 bildet und bis zum 10. April vorliegen soll.

Sie enthält zudem eine Prognose zum Budgetdefizit in diesem Jahr. Diese wird den Reuters-Informationen zufolge voraussichtlich bei etwa 2,3 Prozent des BIP liegen. Mit den genannten Schätzungen stünde Italien deutlich schlechter da als mit der EU-Kommission vereinbart. Noch im Dezember hatte die Regierung für 2019 einen höheren BIP-Anstieg von 1,0 Prozent und ein geringeres Defizit von 2,04 Prozent vorausgesagt.

Die Wachstumsprognose der Kommission für das Land beträgt 0,2 Prozent. Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone war in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die Rezession gerutscht. Sorgen bereitet den anderen Euro-Staaten insbesondere auch der Schuldenberg Italiens. Er ist mit einer Quote von mehr als 130 Prozent des BIP der zweithöchste in der Euro-Zone hinter Griechenland.

  • rtr
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