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Konjunktur IWF-Chefin sieht aktuelle Konjunktur als „heikel“

Nach Angaben von Christine Lagarde hat sich die globale Wirtschaft verlangsamt. Grund für diese Anspannungen ist unter anderem der Brexit.
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Die Chefin des IWF fürchtet zwar keine Rezession, warnt aber vor Abwärtsrisiken. Quelle: dpa
Christine Lagarde

Die Chefin des IWF fürchtet zwar keine Rezession, warnt aber vor Abwärtsrisiken.

(Foto: dpa)

Berlin Die globale Konjunktur hat nach den Worten von IWF-Chefin Christine Lagarde seit Jahresbeginn weiter an Schwung verloren. „Tatsächlich befindet sich die Weltwirtschaft an einem heiklen Punkt“, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag in Washington. „Das globale Wachstum hat sich verlangsamt, vor allem aufgrund der zunehmenden Handelsspannungen.“ Das würden auch die neuen IWF-Prognosen zeigen, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden sollen. Bislang sagt der Fonds für das laufende Jahr noch einen Anstieg des globalen Bruttoinlandsproduktes von 3,5 Prozent voraus.

„Um es klar zu sagen: Wir erwarten kurzfristig keine Rezession“, betonte Lagarde zugleich. „Wir rechnen sogar mit einer gewissen Belebung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte 2019 und bis 2020.“ Allerdings sei dieses Szenario Abwärtsrisiken ausgesetzt. Zu ihnen gehörten der Brexit, die hohe Verschuldung in einigen Sektoren und Ländern, Spannungen in der Handelspolitik und Unruhe auf den Finanzmärkten.

Lagarde fordert deshalb eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Ländern. Die Erfahrungen aus 180 Ländern in den vergangenen Jahrzehnten zeigten, dass eine engere Handelsanbindung Investitionen deutlich erhöhe. Umgekehrt würden Handelshemmnisse eindeutig Investitionen und Beschäftigung schaden.

  • rtr
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