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Konjunktur IWF: Chinas Wirtschaft wird 2021 wohl um fast acht Prozent wachsen

Der Internationale Währungsfonds sagt der Volksrepublik auf Jahre hohe Wachstumsraten voraus – trotz Krise. Die meisten Nationen sind von solchen Werten weit entfernt.
08.01.2021 - 14:22 Uhr Kommentieren
Mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie hat sich das Leben in China weitestgehend normalisiert. Quelle: dpa
Tanzende Menschen in Peking

Mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie hat sich das Leben in China weitestgehend normalisiert.

(Foto: dpa)

Washington, Berlin Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt China für dieses Jahr ein kräftiges Wirtschaftswachstum von 7,9 Prozent voraus. In den Jahren danach bis 2025 dürften sich die Wachstumsraten bei rund fünfeinhalb Prozent einpendeln, teilte der IWF am Freitag in Washington mit.

Von solchen Werten können andere große Wirtschaftsnationen nur träumen. China gilt wirtschaftlich als Gewinner der Coronakrise. Während fast alle großen Staaten 2020 wegen der Folgen der Pandemie historische Rezessionen verkraften mussten, dürfte die Volksrepublik noch um 1,9 Prozent zugelegt haben. 2019 betrug das Wachstum noch gut sechs Prozent. Am 18. Januar legt China seine offiziellen Wachstumszahlen für 2020 vor.

Der IWF erklärte dies mit der konsequenten Eindämmung des Virus in China, das seinen Ursprung in der Millionenmetropole Wuhan hatte. Mittlerweile normalisiere sich das Leben immer mehr. „Lokale Ausbrüche bleiben unter Kontrolle.“

Der IWF vergleicht in seinem Länderbericht China zwar nicht ausdrücklich mit anderen Staaten. Die USA als weltgrößte Volkswirtschaft sind aber wesentlich stärker von der Pandemie betroffen und bekommen das Virus seit Monaten nicht unter Kontrolle. Auch in Deutschland gibt es wegen hoher Neuinfektionen seit Anfang November wieder deutliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft.

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    Der IWF ergänzte, die staatlichen Hilfen für Unternehmen sowie Liquiditätsspritzen für Banken hätten in China ebenfalls einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Finanz- und Geldpolitik sollte stets das Ziel haben, die private Nachfrage der Konsumenten zu stärken. Darauf werde es mittelfristig ankommen.

    Zunächst sollten die Corona-Hilfen noch fortgesetzt werden, mittelfristig müsse es aber eine Konsolidierung geben, damit die Verschuldung nicht aus dem Ruder laufe. Der IWF würdigte eine weitere Öffnung des chinesischen Finanzsektors, der lange abgeschottet war. Weitere Reformen müsse es noch bei großen Staatsbetrieben geben.

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    • rtr
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