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Konjunktur IWF erwartet für China niedrigeres Wirtschaftswachstum

Der IWF hat die Wachstumsprognose für China leicht nach unten korrigiert. Grund ist der anhaltende Handelskonflikt zwischen der USA und China.
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IWF erwartet niedrigeres Wirtschaftswachstum Chinas Quelle: dpa
Containerschiff in China

Der Zollstreit trifft die Volksrepublik in einer Zeit, in der sich die Konjunktur bereits abkühlt.

(Foto: dpa)

Peking Angesichts des Handelsstreits zwischen den USA und China hat der IWF die Wachstumsprognose für die Volksrepublik leicht nach unten korrigiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt dem asiatischen Land für dieses Jahr nur noch einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 6,2 Prozent voraus. Zuvor hatte er noch einen Zuwachs von 6,3 Prozent veranschlagt.

Für die beiden Folgejahre erwartet der Fonds eine weitere konjunkturelle Abkühlung und ein Wachstum von jeweils nur noch 6,0 Prozent. „Die kurzfristigen Perspektiven bleiben besonders unsicher vor dem Hintergrund einer möglichen weiteren Eskalation der Handelsspannungen“, konstatierte IWF-Vizechef David Lipton am Mittwoch.

Zuletzt hatte sich der Handelsstreit weiter zugespitzt. US-Präsident Donald Trump warf China vor, sich nicht an frühere Zusagen zu halten, und verhängte eine neue Runde von Strafzöllen. Die Führung in Peking reagierte mit ähnlichen Schritten. Der Zollstreit trifft die Volksrepublik in einer Zeit, in der sich die Konjunktur bereits abkühlt.

Mehr: Waffengewalt, Raub, Schikanen durch Behörden: Chinas Regierung hat eine Warnung für Reisen in die USA ausgesprochen.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Konjunktur: IWF erwartet für China niedrigeres Wirtschaftswachstum"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sorry, das war etwas missverständlich.
    100 Prozent ist die momentane Wirtschaftsleistung als Basis und 146,5 Prozent würden sich in 15 Jahren dazu addieren, bei 6,2 Prozent Wachstum pro Jahr.

  • „ .. für China NUR noch einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 6,2 Prozent voraus.“
    Das ist ein gewaltiges Wirtschaftswachstum für ein Land mit knapp dreifacher Einwohnerzahl der EU.
    6,2 Prozent Wachstum über 15 Jahre ergibt 246,5 Prozent. Bei der Perspektive wird man schon bald über die „Schwellenländer“ der EU sprechen.

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