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Konjunktur IWF erwartet weniger Wachstum in Russland – Reformen angemahnt

Der IWF erwartet dieses Jahr in Russland ein Wachstum des BIP von nur um 1,2 Prozent. Begründet wird dies mit dem schwachen ersten Quartal.
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Notwendig sei vor allem, der Privatwirtschaft mehr Freiräume zu geben und den staatlichen Einfluss zurückzufahren. Quelle: dpa
Kreml in Moskau

Notwendig sei vor allem, der Privatwirtschaft mehr Freiräume zu geben und den staatlichen Einfluss zurückzufahren.

(Foto: dpa)

Moskau Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt seine Wachstumsprognose für die russische Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr nur um 1,2 Prozent statt der bislang erwarteten 1,4 Prozent zulegen, wie der Fonds am Mittwoch in Moskau mitteilte. Begründet wird die Senkung mit dem schwachen ersten Quartal, in dem das BIP nur noch um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zunahm. Ende 2018 hatte es noch zu einem Plus vom 2,7 Prozent gereicht.

Ohne grundlegende Strukturreformen sei langfristig nur ein Wachstum von etwa 1,8 Prozent drin, warnte der IWF. Notwendig sei vor allem, der Privatwirtschaft mehr Freiräume zu geben und den staatlichen Einfluss zurückzufahren. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte hohe Investitionen in den Gesundheitsbereich, in Bildung und in die Infrastruktur angekündigt, was vom IWF begrüßt wird.

Mehr: 2018 wurden Waren im Wert von 25,9 Milliarden Euro nach Russland exportiert. Eine Steigerung – obwohl die EU Russland weiterhin sanktioniert.

  • rtr
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