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Konjunktur Japan kappt Wachstumsprognose wegen Zollstreit und Exportschwäche

Wegen schwacher Exporte und dem Zollstreit ist das japanische Bruttoinlandsprodukt nur leicht gestiegen. Ökonomen rechnen mit einer weiteren Senkung.
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Das japanische Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Fiskaljahr um 0,9 Prozent gestiegen. Quelle: dpa
Containerhafen in Tokio

Das japanische Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Fiskaljahr um 0,9 Prozent gestiegen.

(Foto: dpa)

Tokio Die japanische Regierung blickt wegen schwächelnder Exporte deutlich skeptischer auf die Konjunktur. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden Fiskaljahr bis März 2020 nur noch um 0,9 Prozent zulegen, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Kabinettbüros hervorging. Bisher hatte die Regierung hier noch mit 1,3 Prozent Wachstum gerechnet.

Für das dann im April beginnende nächste Fiskaljahr erwartet die Regierung ein Plus von 1,2 Prozent. Damit sind die Schätzungen aber immer noch deutlich optimistischer als am Finanzmarkt. Denn die meisten Ökonomen trauen der nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft in diesem und im nächsten Jahr jeweils nur 0,5 Prozent Wachstum zu.

Japan leidet vor allem unter dem Zollstreit zwischen den USA und China und der Unsicherheit im Welthandel. So peilt die Regierung für das laufende Fiskaljahr nur noch ein Exportplus von 0,5 Prozent an - es wäre der geringste Zuwachs seit 2012. Bisher hatten die Beamten noch drei Prozent veranschlagt. Die Regierung setzt derweil auf anziehende Firmeninvestitionen und steigenden privaten Konsum. Allerdings soll die Mehrwertsteuer im Oktober von acht auf zehn Prozent erhöht werden, was die Kaufkraft vieler Verbraucher schmälern könnte.

Mehr: Der IWF spricht ungewöhnlich deutlich Klartext. Die Staaten hätten sich einen Teil des Schadens selbst zugefügt. Vor allem ein Land wird gescholten.

  • rtr
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