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Konjunktur OECD rechnet in der Schweiz 2020 mit Wachstumsbeschleunigung

Steigende Löhne und ein stabiler Arbeitsmarkt könnten im nächsten Jahr die Schweizer Konsumenten motivieren – und das Wirtschaftswachstum ankurbeln.
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In diesem Jahr dürfte die Wirtschaft in der Schweiz nur um 0,8 Prozent wachsen. Quelle: dpa
Schweiz

In diesem Jahr dürfte die Wirtschaft in der Schweiz nur um 0,8 Prozent wachsen.

(Foto: dpa)

Zürich Die Schweiz kann nach einer Prognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im kommenden Jahr auf eine Wachstumsbeschleunigung hoffen. In ihrem am Montag veröffentlichten Länderbericht geht die OECD 2020 von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,4 Prozent aus, nachdem die Wirtschaftsleistung des Landes dieses Jahr lediglich um 0,8 Prozent zulegen dürfte. Lohnwachstum und ein gesunder Arbeitsmarkt werden der OECD zufolge den Konsum stützen. Allerdings bleibe das Prognoserisiko angesichts der global angespannten Situation bedeutend, hieß es.

Für die öffentliche Hand sieht die OECD angesichts der Haushaltsüberschüsse Spielraum auf der Ausgabenseite. „Die Schuldenbremse sollte Ausgabenüberschreitungen und Einsparungen symmetrisch behandeln“, erklärte die Organisation. Und die Negativzinsen der Schweizer Notenbank bergen Risiken für den Wohnungsmarkt und den Finanzsektor. „Sobald die Inflation nachdrücklich aufwärtsgerichtet ist, sollte die Geldpolitik unter Berücksichtigung der Risiken einer Wechselkurserhöhung mit einer Straffung beginnen.“

Die Schweizer Regierung geht im kommenden Jahr von 1,7 Prozent BIP-Anstieg aus nach 0,8 Prozent Plus im laufenden Jahr. 2018 hatte die Wirtschaftsleistung des Landes auch dank Fußball-WM und olympischen Winterspielen - die Veranstalter Fifa und IOC haben ihren Sitz in der Schweiz - um 2,8 Prozent zugenommen.

Mehr: Nach den USA und Japan gab es in der Schweiz den dritten Zinsentscheid binnen weniger Stunden. Die SNB gewährt Banken bei ihren Einlagen mehr Spielraum.

  • rtr
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