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Konjunktur Tiefster Stand seit 2011: US-Verbraucherstimmung bricht ein

Das Barometer für Kauflaune ist im August überraschend gefallen. Die steigenden Infektionszahlen und die Inflation bereiten den Konsumenten Sorgen.
13.08.2021 - 17:36 Uhr Kommentieren
Die Konsumlaune der Amerikaner ist zuletzt zurückgegangen. Quelle: Reuters
Bekleidungsgeschäft in New York

Die Konsumlaune der Amerikaner ist zuletzt zurückgegangen.

(Foto: Reuters)

Washington Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich wegen der hohen Inflation und der Pandemie so stark eingetrübt wie seit Dezember 2011 nicht mehr. Das entsprechende Barometer sank im August auf 70,2 Zähler von 81,2 im Juli, wie die Universität Michigan am Freitag unter Berufung auf ihre monatliche Umfrage mitteilte. Ökonomen hingegen hatten mit einer Stagnation gerechnet.

In den vergangenen 50 Jahren gab es nur zwei stärkere Rückgänge. Die Finanzmärkte reagierten umgehend auf die überraschend schlechten Daten. Die US-Börsen verloren zunächst, während der Goldpreis zulegte und die Renditen von US-Staatsanleihen nachgaben.
Umfrage-Experte Richard Curtin sagte: „Das Wiederaufleben der Pandemie durch die Delta-Variante wurde mit einer Mischung aus Vernunft und Emotionen aufgenommen.“ Die Verbraucher hätten richtig eingeschätzt, dass sich die Wirtschaftsleistung in den nächsten Monaten verschlechtern werde.

Aber der außergewöhnliche Anstieg der negativen Einschätzungen zur Wirtschaft spiegele auch eine emotionale Reaktion wider – „hauptsächlich die enttäuschte Hoffnung, dass die Pandemie bald zu Ende sein könnte“.

Die Verbraucher bewerteten laut vorläufigen Ergebnissen ihre aktuelle Lage schlechter ein als zuletzt. Auch ihre Erwartungen für die kommenden Monate sanken deutlich. Sie erwarten mit Blick auf die kommenden zwölf Monate eine Verteuerung von Waren und Dienstleistungen in Höhe von 4,6 Prozent.

Die Inflation in den USA ist wie in vielen anderen Regionen der Welt zuletzt kräftig gestiegen – etwa wegen Lieferengpässen und als Folge der Coronakrise. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juli erneut 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Einen ähnlich hohen Wert gab es zuletzt im August 2008.

Mehr: Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in der Pandemie in unserem Newsblog

  • rtr
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