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KonjunkturUS-Arbeitslosenzahlen bleiben niedrig – 263.000 zusätzliche Jobs

Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt sich trotz vieler Krisen weiter robust. Damit steht die Notenbank weiter unter Druck – zumal die Stundenlöhne stark zulegen. 02.12.2022 - 14:32 Uhr Artikel anhören

Der US-amerikanische Arbeitsmarkt zeigte sich in der Krise bislang robust.

Foto: Bloomberg

Washington. Die US-Arbeitslosenquote ist im November unverändert geblieben – sie liegt weiter bei 3,7 Prozent. Das meldete die US-Arbeitsministerium am Freitag.

Zudem sind im November landesweit 263.000 neue Jobs entstanden. Experten hatten der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge mit einem geringeren Stellenaufbau gerechnet. Damit zeigt sich der amerikanische Arbeitsmarkt weiter robust gegenüber der Inflation, Lieferkettenproblemen und Handelsstreitigkeiten mit China.

Die Auswirkungen der Krise in der Tech-Branche schlagen sich in den Statistiken demnach noch nicht signifikant nieder. Tech-Riesen wie Meta, Amazon und Twitter hatten zehntausende Stellen gestrichen.

Der Druck auf die Notenbank Fed bleibt damit hoch: Sie will die ausufernde Inflation eindämmen und mit höheren Zinsen zugleich den heiß gelaufenen Arbeitsmarkt abkühlen. Laut Fed-Chef Jerome Powell übersteigt die Nachfrage nach Arbeitskräften das Angebot an verfügbarem Personal bei weitem. Es gelte, die gestörte Balance wiederherzustellen.

Auch das starke nominale Lohnwachstum bereitet der Fed mit Blick auf die angestrebte Inflationsrate von 2,0 Prozent Sorge. Die Stundenlöhne legten im November um 5,1 Prozent zum Vorjahr zu, nach einem Plus von revidiert 4,9 Prozent im Oktober.

Die US-Zentralbank bekämpft die Inflation in Höhe von zuletzt 7,7 Prozent mit kräftigen Zinserhöhungen und will Mitte des Monats nachlegen. Investoren erwarten nach Signalen Powells einen kleineren Zinsschritt von einem halben Prozentpunkt. Die Fed hat den Leitzins zuletzt vier Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht - auf nunmehr 3,75 bis 4,00 Prozent.

dpa, rtr
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