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Konjunktur US-Wirtschaft schafft weniger neuen Stellen

In den USA wurden im Juli 164.000 neue Stellen geschaffen. Das sind leicht weniger als zuvor. Trotz des Rückgangs sind die Ökonomen mit dem Stellenaufbau zufrieden.
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Das US-Wachstum betrug im zweiten Quartal nur noch mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent. Quelle: dpa
Bauarbeiter in Washington

Das US-Wachstum betrug im zweiten Quartal nur noch mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent.

(Foto: dpa)

Washington Der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hat sich zu Beginn der zweiten Jahreshälfte verlangsamt. Im Juli entstanden 164.000 neue Jobs und damit 29.000 weniger als im Vormonat, wie die Regierung in Washington am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten diesen Anstieg exakt vorhergesagt. Um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten, gilt ein Stellenaufbau von 100.000 pro Monat als ausreichend. Die Arbeitslosenquote verharrte im Juli bei 3,7 Prozent.

„Es ist beeindruckend, dass auch im elften Aufschwungsjahr von Monat zu Monat immer noch so viele neue Stellen geschaffen werden“, sagte Ökonom Bastian Hepperle vom Bankhaus Lampe. „Die US-Konjunktur und damit der Job-Motor dürften in nächster Zeit allerdings weiter etwas an Fahrt verlieren und höhere Beschäftigungsanstiege seltener werden.“

Die weltgrößte Volkswirtschaft hat im zweiten Quartal an Schwung verloren. Sie wuchs nur noch mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent, nachdem es zu Jahresbeginn noch zu 3,1 Prozent gereicht hatte.

Die US-Notenbank, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat in dieser Woche angesichts der globalen Konjunkturabkühlung erstmals seit mehr als zehn Jahren den Leitzins gesenkt. Die Währungshüter reagierten damit auf den von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikt mit China und der EU, der zusehends auf die globale Konjunktur und auch die US-Wirtschaft durchschlägt. Notenbankchef Jerome Powell sprach von einer „Sicherheitsvorkehrung“.

Mehr: Der Handelskrieg mit China belastet die US-amerikanische Wirtschaft. Das macht sich nun auch im Wirtschaftswachstum bemerkbar.

  • rtr
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