Konjunkturbelebung Deutsche Industrie wächst kräftig

Das Wirtschaftsministerium berichtet über das größte Auftragsplus der deutschen Industrie seit zweieinhalb Jahren. Besonders die kräftige Nachfrage aus dem Inland sorgten für die Belebung der Konjunktur im Schlussquartal.
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Belebende Wirkung: Durch ein dickes Auftragsplus steigt die Industriekonjunktur weiterhin an. Quelle: dpa
Deutsche Industrie

Belebende Wirkung: Durch ein dickes Auftragsplus steigt die Industriekonjunktur weiterhin an.

(Foto: dpa)

BerlinDie deutsche Industrie hat das Jahr 2016 dank der kräftigen Nachfrage aus dem Inland und der Euro-Zone mit einem dicken Auftragsplus abgeschlossen. Die Betriebe sammelten im Dezember 5,2 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Das war der kräftigste Zuwachs seit zweieinhalb Jahren. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Im November hatte es noch einen deutlichen Rückgang von 3,6 Prozent gegeben. Im gesamten Schlussquartal 2016 nahmen die Aufträge um 4,3 Prozent zum Vorquartal zu. "Dies signalisiert eine weitere Belebung der Industriekonjunktur im Winterhalbjahr", erklärte das Ministerium.

Was ist teurer und was billiger geworden?
Butter
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Das beliebte Streichfett ist vielseitig einsetzbar: Zum Backen, Braten oder einfach nur als Aufstrich. Leider ist es im Oktober 2016 rund 21,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Dann doch lieber Margarine.

Betriebssysteme oder andere PC-Anwendersoftware
2 von 10

Ob nun Windows oder IOS, zur optimalen Handhabung benötigt jeder Computer ein Betriebssystem. Dementsprechend erscheinen regelmäßig neue Versionen der altbekannten Begleiter. Allerdings sind sie im Oktober 19,8 Prozent teurer als im selben Monat des Jahres 2015. Ein Jammer für jeden Computer Enthusiasten.

Olivenöl
3 von 10

Ganze elf Prozent Teurer als im Vorjahr. Dann doch lieber das klassische Rapsöl.

Digitale Kameras
4 von 10

Ob nun Canon oder Nikon, die klassischen Fotoapparate sind oftmals beliebte Urlaubsbegleiter. Bei einer Preiserhöhung von 10,8 Prozent allerdings wesentlich teurer als im Vorjahr. Das persönliche Smartphone ist ja auch nicht schlecht.

Apfelsaft
5 von 10

Das gesunde Gegenstück zu Limonaden ist leider rund 9,7 Prozent teurer als im Vorjahr. Doch statt jetzt zu süßen Limonaden zu greifen, sollte man sich doch lieber für ein erfrischendes Wasser entscheiden. Der Preis hat sich nicht großartig verändert und es enthält noch weniger Zucker.

Tomaten
6 von 10

Das Strauchgewächs lässt sich vielseitig verarbeiten. Bei einer Preissenkung von 14,5 Prozent kann man ruhig häufiger zu greifen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Milch
7 von 10

Selbst der Klassiker kostet weniger als im Vorjahr. Und das sogar gute 15,1 Prozent.

Für Schwung sorgte im Dezember vor allem die gute Inlandsnachfrage. Sie zog um 6,7 Prozent an. Die Auslandsaufträge nahmen um 3,9 Prozent zu. Dabei erhöhten sich die Bestellungen aus der Euro-Zone um 10,0 Prozent, während die aus dem Rest der Welt stagnierten. Die Großaufträge fielen diesmal "deutlich überdurchschnittlich" aus, erklärte das Ministerium. Die Aufträge für Investitionsgüter wie Maschinen und Fahrzeuge wuchsen um 9,7 Prozent, während die für Vorleistungs- und Konsumgüter jeweils schrumpften.

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