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Kreditvergabe in der EU Firmen und Haushalte leihen sich häufiger Geld

Die expansive Geldpolitik der EZB und die hohe Geldmenge machen sich auch in der Wirtschaft bemerkbar. Im Oktober liehen sich Unternehmen und Privathaushalte bei Banken deutlich häufiger Geld als noch ein Jahr zuvor.
28.11.2016 - 11:06 Uhr Kommentieren
Besonders Unternehmen erhalten von europäischen Banken deutlich häufiger Kredite als noch vor einem Jahr – 2,1 Prozent mehr Darlehen wurden vergeben. Auch Privathaushalte leihen sich wieder häufiger Geld. Die hohe Geldmenge, die durch die EZB in Umlauf gebracht wird, macht sich immer deutlicher bemerkbar. Quelle: dpa
Zunahme

Besonders Unternehmen erhalten von europäischen Banken deutlich häufiger Kredite als noch vor einem Jahr – 2,1 Prozent mehr Darlehen wurden vergeben. Auch Privathaushalte leihen sich wieder häufiger Geld. Die hohe Geldmenge, die durch die EZB in Umlauf gebracht wird, macht sich immer deutlicher bemerkbar.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt langsam auch bei den Firmen im Währungsraum an. Im Oktober vergaben Banken im Euro-Gebiet 2,1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen als vor Jahresfrist, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte.

Das ist der höchste Anstieg seit Mitte 2011. Im September hatte das Plus bei 2,0 Prozent gelegen. Die Privathaushalte erhielten von den Geldhäusern im Oktober 1,8 Prozent mehr Kredite als ein Jahr zuvor. Die für die Euro-Zone wichtige Geldmenge M3 nahm um 4,4 Prozent zu. Experten hatten mit 5,0 Prozent gerechnet.

Was ist teurer und was billiger geworden?
Butter
1 von 10

Das beliebte Streichfett ist vielseitig einsetzbar: Zum Backen, Braten oder einfach nur als Aufstrich. Leider ist es im Oktober 2016 rund 21,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Dann doch lieber Margarine.

(Foto: dpa)
Betriebssysteme oder andere PC-Anwendersoftware
2 von 10

Ob nun Windows oder IOS, zur optimalen Handhabung benötigt jeder Computer ein Betriebssystem. Dementsprechend erscheinen regelmäßig neue Versionen der altbekannten Begleiter. Allerdings sind sie im Oktober 19,8 Prozent teurer als im selben Monat des Jahres 2015. Ein Jammer für jeden Computer Enthusiasten.

(Foto: dpa)
Olivenöl
3 von 10

Ganze elf Prozent Teurer als im Vorjahr. Dann doch lieber das klassische Rapsöl.

(Foto: dpa)
Digitale Kameras
4 von 10

Ob nun Canon oder Nikon, die klassischen Fotoapparate sind oftmals beliebte Urlaubsbegleiter. Bei einer Preiserhöhung von 10,8 Prozent allerdings wesentlich teurer als im Vorjahr. Das persönliche Smartphone ist ja auch nicht schlecht.

(Foto: Reuters)
Apfelsaft
5 von 10

Das gesunde Gegenstück zu Limonaden ist leider rund 9,7 Prozent teurer als im Vorjahr. Doch statt jetzt zu süßen Limonaden zu greifen, sollte man sich doch lieber für ein erfrischendes Wasser entscheiden. Der Preis hat sich nicht großartig verändert und es enthält noch weniger Zucker.

(Foto: dpa)
Tomaten
6 von 10

Das Strauchgewächs lässt sich vielseitig verarbeiten. Bei einer Preissenkung von 14,5 Prozent kann man ruhig häufiger zu greifen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

(Foto: dpa)
Milch
7 von 10

Selbst der Klassiker kostet weniger als im Vorjahr. Und das sogar gute 15,1 Prozent.

(Foto: dpa)

Die Euro-Wächter halten die Leitzinsen auf einem Rekordtief und fluten seit März 2015 das Bankensystem über den Kauf von Wertpapieren - vor allem Staatsanleihen - mit Geld. Das gesamte Programm ist auf insgesamt 1,74 Billionen Euro angelegt und soll noch bis mindestens Ende März 2017 laufen.

Mit den Transaktionen will die EZB unter anderem Geldhäuser dazu bewegen, mehr Kredite an Firmen und Haushalte auszureichen. Das soll die Konjunktur ankurbeln, was wiederum die aus EZB-Sicht immer noch viel zu niedrige Inflation nach oben hieven soll. Es wird erwartet, dass die Währungshüter auf ihrer Zinssitzung am 8. Dezember beschließen werden, die Käufe auch nach März 2017 fortzusetzen.

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