Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Krise in Russland Russisches BIP bricht um 3,7 Prozent ein

Russlands Wirtschaft leidet weiterhin unter den drastisch gesunkenen Ölpreisen und den westlichen Sanktionen nach der Annexion der Krim. Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent eingebrochen.
Am stärksten von der Krise betroffen sind die Sektoren Groß- und Einzelhandel sowie der Bau. Quelle: dpa
Einkaufszentrum in Moskau

Am stärksten von der Krise betroffen sind die Sektoren Groß- und Einzelhandel sowie der Bau.

(Foto: dpa)

Moskau Westliche Sanktionen und der niedrige Ölpreis haben die russische Wirtschaftskraft 2015 um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt betrug 80,8 Billionen Rubel (etwa eine Billion Euro), wie die Nachrichtenagentur Tass am Freitag unter Bezug auf Daten des Statistikamtes berichtete. Russlands Hauptexportgut ist das Öl.

Neben dem drastisch gesunkenen Ölpreis lasten seit Mitte 2014 auf der Wirtschaft Sanktionen, die westliche Staaten nach der Annexion der bis dahin ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim durch Russland und dem Konflikt in der Ostukraine verhängt hatten.

Am stärksten von der Krise betroffen waren den Angaben zufolge die Sektoren Groß- und Einzelhandel sowie der Bau. Sie sackten im Vergleich zu 2014 um zehn respektive 7,4 Prozent ein. Die Agrarwirtschaft wuchs indes um 3,1 Prozent - vermutlich, weil in Russland nach den Einfuhrverboten verstärkt Obst und Gemüse selbst angebaut wird.

Der Handelsblatt Expertencall
  • ap
Startseite