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Notenbank-Bericht US-Wirtschaftswachstum schwächt sich zu Jahresbeginn ab

Laut US-Notenbank Fed hat das Wirtschaftswachstum zu Jahresbeginn nachgelassen. Die US-Unternehmen haben besonders unter dem Shutdown gelitten.
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Die US-Wirtschaft litt zu Jahresbeginn unter den Beeinträchtigungen durch den Regierungsstillstand. Quelle: AFP
Schwächeres Wachstum

Die US-Wirtschaft litt zu Jahresbeginn unter den Beeinträchtigungen durch den Regierungsstillstand.

(Foto: AFP)

WashingtonDas Wachstum der US-Wirtschaft hat sich nach Einschätzung der US-Notenbank Fed zu Jahresbeginn etwas abgeschwächt. In zehn von zwölf Notenbankdistrikten habe die wirtschaftliche Aktivität nur noch „geringfügig bis moderat“ zugelegt, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht („Beige Book“). In ihrem vorangegangenen Konjunkturbericht hatte die Fed noch von einem „mäßigen bis moderaten“ Wachstum gesprochen.

In rund der Hälfte der Distrikte habe die vorübergehende Schließung von Regierungsbehörden (Government-Shutdown) die wirtschaftliche Aktivität gedämpft. Betroffen gewesen seien beispielsweise der Einzelhandel, Autoverkäufe, Tourismus und Gastronomie. In Philadelphia und St. Louis habe die Konjunktur gar stagniert. Der Arbeitsmarkt sei insgesamt weiter angespannt.

Die Konsumausgaben seien zudem durch den strengen Winter und höhere Kreditzinsen belastet worden, heißt es in dem Bericht. Die Aktivität in der Industrie habe hingegen zugelegt. Unternehmen hätten sich allerdings besorgt gezeigt. Sie verwiesen auf eine schwächere globale Nachfrage, höhere Kosten infolge von Zöllen und eine größere Unsicherheit wegen der Handelsstreitigkeiten.

Die Veröffentlichung dürfte die US-Notenbank in ihrer vorsichtigen Haltung bestätigen. Notenbankchef Jerome Powell hatte sich zuletzt für ein geduldiges Vorgehen mit Blick auf weitere Leitzinsanhebungen ausgesprochen. Die US-Währungshüter hatten nach vier Zinserhöhungen im vorigen Jahr Anfang 2019 wegen unsicherer Konjunkturaussichten eine Zinspause signalisiert und den geldpolitischen Schlüsselsatz in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent belassen.

An den Finanzmärkten wird im laufenden Jahr keine Zinserhöhung mehr erwartet. Zuletzt hatte sich die Konjunktur weltweit, aber auch in den USA abgeschwächt. Zwischen Oktober und Dezember wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent, nachdem im Sommer noch ein Plus von 3,4 Prozent herausgesprungen war.

Jüngste Konjunkturindikatoren bieten Licht und Schatten: Die Industrie verlor überraschend kräftig an Fahrt, während die Dienstleister ihr Wachstumstempo im Februar deutlich erhöhten.

Das „Beige Book“ beruht auf einer Umfrage unter Unternehmen. Zudem werden auch Ökonomen, Marktexperten und andere Geschäftskontakte befragt. Es wurden Daten berücksichtigt, die bis zum 25. Februar eingegangen waren.

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  • dpa
  • rtr
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