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Nutzen der niedrigen Ölpreise Weltbank sieht Chance für Schwellenländer gekommen

Wenn die Ölpreise niedrig sind, können Länder mit klammen Haushalten sparen – das glaubt zumindest die Weltbank. Sie empfiehlt Schwellenländern, die tiefen Rohstoffpreise zu nutzen, um überflüssige Subventionen abzubauen.
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Jetzt handeln, das empfiehlt seine Organisation den ölimportierenden Schwellenländern: Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank. Quelle: dpa

Jetzt handeln, das empfiehlt seine Organisation den ölimportierenden Schwellenländern: Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank.

(Foto: dpa)

WashingtonEinige Schwellenländer sollten nach Ansicht der Weltbank den niedrigen Ölpreis nutzen, um ihren Staatshaushalt aufzustocken und sich gegen neue wirtschaftliche Erschütterungen zu wappnen. Einige Schwellenländer, die Öl importieren, sollten Instrumente zur Manipulation der Preise und der Nachfrage zurückfahren, da sie nun unnötig die öffentlichen Haushalte belasteten, hieß es in einem am Mittwochabend veröffentlichten Bericht der Organisation.

„Die Öl-Importländer sollten die Subventionen für den Ölpreis senken oder einstellen und ihren finanziellen Spielraum erweitern“, erklärte der Chefökonom der Weltbank, Kaushik Basu. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) belaufen sich die weltweiten Energiesubventionen auf 1,9 Billionen Dollar und damit auf 2,5 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts. Der Ölpreis ist seit Juni um mehr als die Hälfte gefallen.

Angesichts des „ungewissen“ wirtschaftlichen Umfeldes seien zusätzliche finanzielle Ressourcen für die Schwellenländer hilfreich, erklärte die Weltbank. Schließlich könne das bevorstehende Ende der lockeren Geldpolitik der USA starke Turbulenzen auf den Märkten auslösen. Kernaufgabe der Weltbank-Gruppe ist es, die Armut auf der Erde zu bekämpfen und die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu verbessern.

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