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Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz „Die neuen Unzufriedenen der Globalisierung“

Es ist eine Lüge, dass alle von der Globalisierung profitieren. Wir müssen die Regeln des Wirtschaftens ändern. Abkommen wie TTIP sind Schritte in die falsche Richtung. Ein Gastbeitrag von Nobelpreisträger Joseph Stiglitz.
20.08.2016 - 17:28 Uhr
Joseph Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie, Professor an der New Yorker Columbia University und Chefökonom des Think Tank Roosevelt Institute. Quelle: Denis ALLARD/REA/laif [M]
Der Autor

Joseph Stiglitz ist Nobelpreisträger für Ökonomie, Professor an der New Yorker Columbia University und Chefökonom des Think Tank Roosevelt Institute.

(Foto: Denis ALLARD/REA/laif [M])

Düsseldorf Vor 15 Jahren schrieb ich ein kleines Buch mit dem Titel „Die Schatten der Globalisierung“. Es beschrieb den wachsenden Widerstand in den Entwicklungsländern gegen Reformen, die die Globalisierung vorantreiben sollten. Das schien damals unverständlich: Den Menschen in den Entwicklungsländern war gesagt worden, die Globalisierung würde dazu führen, dass es ihnen insgesamt besserginge. Warum standen so viele Menschen ihr so feindselig gegenüber?

Inzwischen sind zu den Globalisierungsgegnern in den Schwellen- und Entwicklungsländern Millionen von Menschen in den hochentwickelten Ländern hinzugekommen. Meinungsumfragen, darunter eine sorgfältige Studie von Stanley Greenberg für das Roosevelt Institute, zeigen, dass der Handel für einen großen Teil der Amerikaner zu den wichtigsten Quellen der Unzufriedenheit zählt. Ähnliche Ansichten sind in Europa erkennbar.

Wie kann etwas so verhasst sein, das laut unseren führenden Politikern und vielen Ökonomen dazu führen würde, dass es allen bessergeht?

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