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Ostasien Japans Exporte fallen den vierten Monat in Folge

Vor allem die Exporte nach China sanken erneut. Der Handelsstreit zwischen Washington und Peking belastet die Weltkonjunktur zunehmend.
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Japan: Exporte fallen den vierten Monat in Folge Quelle: AP
Containerhafen in Tokio

Die sinkenden Exporte belasten die gesamte japanische Wirtschaft.

(Foto: AP)

TokioDie schwächere Weltkonjunktur macht der Exportnation Japan immer stärker zu schaffen. Die Ausfuhren fielen im März bereits den vierten Monat in Folge. Sie sanken um 2,4 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Finanzministerium am Mittwoch bekanntgab. Das war weniger als die von Analysten befürchteten 2,7 Prozent, aber deutlich mehr als der Rückgang von 1,2 Prozent im Februar.

Experten gehen nun davon aus, dass die Wirtschaftsleistung Japans im ersten Quartal schrumpfte. Das würde den Druck auf Ministerpräsident Shinzo Abe erhöhen, die bereits mehrfach verschobene und nun für Oktober erwartete Mehrwertsteuererhöhung weiter hinauszuzögern.

Insbesondere die Ausfuhren nach China gingen zurück. Der Zollstreit zwischen der Volksrepublik und den USA – den größten japanischen Exportmärkten – belastet derzeit den Welthandel. Auch Japan führt derzeit Handelsgespräche mit den USA. US-Präsident Donald Trump ist der japanische Handelsüberschuss ein Dorn im Auge und droht deshalb mit Zöllen auf Autos.

Die jüngsten Exportdaten Japans verstärken Befürchtungen, dass Firmen wegen des schwächeren Auslandsgeschäfts weniger verdienten und im Gegenzug ihre Ausgaben sowie Löhne kürzten. Die geringeren Einkommen wiederum könnten Auswirkungen auf die Binnenkonjunktur haben. Die Importe legten im März indes um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Analysten hatten jedoch mit einer höheren Rate gerechnet.

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