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Pandemie Verlängerte Corona-Überbrückungshilfe starten

Die Überbrückungshilfe ist das zentrale Kriseninstrument der Regierung, um Folgen der Pandemie auf Jobs und Firmen abzufedern. Nun können Firmen weitere Hilfen beantragen.
23.07.2021 - 16:19 Uhr Kommentieren
Einige Unternehmen haben weiterhin mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen. Quelle: dpa
Gastronomie

Einige Unternehmen haben weiterhin mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen.

(Foto: dpa)

Berlin Die verlängerten staatlichen Hilfen für besonders belastete Firmen in der Coronkrise können seit Freitag beantragt werden. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Die Bundesregierung hatte entschieden, dass die bisher bis Ende Juni befristete Überbrückungshilfe III als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis September fortgeführt wird. Neu ist eine „Restart-Prämie“, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu Personalkosten erhalten können - falls sie etwa Personal aus der Kurzarbeit zurückholen oder neu einstellen.

Die Überbrückungshilfe ist das zentrale Kriseninstrument der Regierung, um Folgen der Pandemie auf Jobs und Firmen abzufedern.

„Auch wenn die Wirtschaft in den meisten Bereichen wieder loslegen konnte, haben immer noch Unternehmen mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen“, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). „Diesen Unternehmen stehen wir weiter zur Seite.“

Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind laut Ministerium alle Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Eine „Neustarthilfe Plus“ richte sich an Soloselbstständige, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe III Plus profitierten.

Mehr: Verlängerung der Wirtschaftshilfen: Wer auf weitere Unterstützung durch den Staat hoffen darf

  • dpa
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