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Schweizer Nationalbank Notenbank kommt ohne Devisenkäufe aus

Erstmals seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses ist die Schweizer Nationalbank ohne Devisenläufe ausgekommen. In den zwei Wochen nach der Aufhebung waren die Giroguthaben um mehr als 40 Milliarden Franken gestiegen.
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In der vergangenen Woche sind die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) konstant geblieben. Quelle: dpa
Die Giroguthaben gelten als Indiz dafür, ob die SNB in den Devisenmarkt eingreift

In der vergangenen Woche sind die Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) konstant geblieben.

(Foto: dpa)

Zürich Die Schweizer Notenbank hat zum ersten Mal seit der Abschaffung des Euro-Mindestkurse und der Einführung von Strafzinsen nicht mit Devisenkäufen in den Markt eingegriffen.

Die sogenannten Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Durchschnitt der vergangenen Woche mit 384,92 Milliarden Franken praktisch gleich hoch geblieben wie in der Woche davor, wie die SNB am Montag mitteilte.

Die Entwicklung der Giroguthaben gilt als Indiz dafür, ob die SNB im Devisenmarkt interveniert. In der Woche zum 6. Februar waren die Guthaben noch leicht um 1,6 Milliarden Franken gestiegen. In den zwei Wochen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken hatten die Guthaben um mehr als 40 Milliarden Franken zugenommen.

Der Euro, der nach der Aufhebung des Mindestkurse auf unter einen Franken gefallen war, notierte am Montag wieder etwas höher bei 1,06 Franken. Seit dem 22. Januar erhebt die SNB einen Strafzins von 0,75 Prozent auf Einlagen der Banken, die eine bestimmte Freigrenze überschreiten.

  • rtr
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