Spanien Madrids Staatsschulden steigen auf Rekordwert

Spanien steht auf einem riesigen Schuldenberg: Im vergangenen Jahr ist die Verschuldung auf ein Rekordniveau geklettert. Allerdings hat sich das Anwachsen der Schulden verlangsamt.
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Die Staatsschulden entsprechen 97,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Quelle: Reuters
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Die Staatsschulden entsprechen 97,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

(Foto: Reuters)

MadridDie Schulden des spanischen Staates sind im vorigen Jahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Wie die Zentralbank in Madrid am Freitag mitteilte, betrugen die Verbindlichkeiten Ende 2014 gut 1,03 Billionen Euro und damit 7,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Staatsschulden entsprechen 97,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Dies ist der Online-Zeitung elpais.com zufolge der höchste Wert seit mehr als einem Jahrhundert. Nach dem EU-Stabilitätspakt sollte das Schuldenniveau die Höchstgrenze von 60 Prozent des BIP nicht überschreiten. Zu Beginn der Wirtschaftskrise 2008 hatte Spaniens Staatsverschuldung noch bei 39,4 Prozent des BIP gelegen.

Allerdings hat sich das Anwachsen des Schuldenbergs verlangsamt. Die Zunahme im Vorjahr sei die geringste seit sieben Jahren, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Das liege zum einen an der Sparpolitik. Zum andern seien 2014 keine hohen Sonderausgaben angefallen, wie dies 2012 und 2013 bei der Sanierung maroder Banken der Fall gewesen sei.

  • dpa
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