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Tschechien Währungshüter wollen Euro-Skepsis zügeln

Jiri Rusnok wurde jüngst zum nächsten Gouverneur der Tschechischen Nationalbank CNB gekürt. Er will, was die Kritik am Euro angeht, eine sanftere Linie als sein Vorgänger fahren. Mit dem Beitritt hat er aber nicht eilig.
Der designierte Zentralbankchef will die Euro-Skepsis Tschechiens zügeln. Quelle: Reuters
Jiri Rusnok

Der designierte Zentralbankchef will die Euro-Skepsis Tschechiens zügeln.

(Foto: Reuters)

Prag Tschechien hat keine Eile mit dem Beitritt zur Eurozone, seine Währungshüter wollen sich aber künftig in ihren euroskeptischen Tönen mäßigen. Das kündigte der designierte Zentralbankchef Jiri Rusnok am Sonntag in einem TV-Interview an. „Grundsätzlich meine ich, dass wir zur Eurozone gehören, aber noch ist die Zeit mental und politisch nicht reif für einen Beitritt“, sagte er im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender CT.

Tschechien sei mit seiner unabhängigen Währungs- und Fiskalpolitik bisher sehr gut gefahren. Die Bevölkerung sei zufrieden mit der eigenen Währung.

Rusnok war am vergangenen Mittwoch offiziell zum Nachfolger von Miroslav Singer als Gouverneur der Tschechischen Nationalbank CNB gekürt worden. Er wird diesem ab Juli im Amt folgen, nachdem Singer die gesetzliche Maximalgrenze von zwei sechsjährigen Amtsperioden an der CNB-Spitze erreicht hat.

Während Singer häufig mit scharfer Kritik am Euro aufgefallen war, kündigte Rusnok eine sanftere Linie an: „Eine gewisse Änderung wird es sicher dahin geben, dass wir uns nicht mehr als geistiges Zentrum einer Ablehnung des Euro-Beitritts präsentieren werden.“

  • dpa
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