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Umfrage Deutsche Unternehmen blicken pessimistischer auf die Weltkonjunktur

Die Stimmung deutscher Unternehmer sinkt, ebenso die Hoffnung auf eine gute konjunkturelle Entwicklung. Die Furcht vor Handelsbarrieren ist groß.
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Nur noch 27 Prozent der Unternehmer blickt mit Optimismus auf die konjunkturelle Entwicklung. Im Frühjahr waren es noch 40 Prozent. Quelle: dpa
Container im Hamburger Hafen

Nur noch 27 Prozent der Unternehmer blickt mit Optimismus auf die konjunkturelle Entwicklung. Im Frühjahr waren es noch 40 Prozent.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Unternehmen stellen sich auf eine Abkühlung der Weltwirtschaft ein. Nur noch 27 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung an ihren jeweiligen Auslandsstandorten, wie aus der am Freitag veröffentlichten Herbstumfrage bei den Mitgliedsunternehmen der deutschen Auslandshandelskammern hervorgeht. Im Frühjahr blickten noch 40 Prozent positiv auf die konjunkturelle Entwicklung vor Ort.

Die Zahl der Betriebe, die eine Verschlechterung erwartet, stieg von zehn auf 25 Prozent. „In allen Teilen der Erde sind die konjunkturellen Erwartungen mitunter deutlich gesunken – mit Ausnahme von Nordamerika“, erklärte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). „Hier macht sich die Sonderkonjunktur durch die Steuerreform in den USA noch bemerkbar.“

Inzwischen sieht die Hälfte aller Betriebe die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als größtes Risiko für das Auslandsgeschäft an. Gut ein Viertel befürchte Nachteile durch Handelsbarrieren. „Damit scheint sich die wachsende wirtschaftspolitische Unsicherheit – etwa durch den Handelskonflikt zwischen China und den USA oder den Brexit – absehbar in den Geschäftsbüchern der Unternehmen niederzuschlagen“, betonte der DIHK.

Die Firmen rechnen mit negativen Konsequenzen für ihre Geschäfte. „Die abflauende Weltkonjunktur bedroht das Auslandsgeschäft der deutschen Wirtschaft“, ergänzte der DIHK. „Sowohl die eigene Geschäftslage als auch die zukünftigen Geschäftserwartungen werden von den im Ausland tätigen deutschen Unternehmen erheblich schlechter eingeschätzt als noch im Frühjahr.“

  • rtr
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