US-Arbeitsmarkt US-Firmen stellen im Februar deutlich mehr ein als erwartet

Der US-Wirtschaft geht es prächtig. Die Zinsen steigen – und die Beschäftigungszahlen in der Privatwirtschaft schießen in die Höhe, wie die Studie eines Personaldienstleisters belegt.
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Die US-amerikanische Konjunktur brummt und die Arbeitslosenquote sinkt. Quelle: dpa
US-Arbeitsmarkt

Die US-amerikanische Konjunktur brummt und die Arbeitslosenquote sinkt.

(Foto: dpa)

WashingtonUS-Firmen haben im Februar deutlich mehr Personal eingestellt als erwartet. Insgesamt kamen 235.000 neue Stellen dazu, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch auf Basis seiner monatlichen Umfrage unter Privatunternehmen mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit lediglich 195.000 gerechnet. Allerdings lässt das Tempo etwas nach: Zum Jahresauftakt hatten die Firmen noch 244.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Am Freitag veröffentlicht die US-Regierung den Arbeitsmarktbericht für Februar. Dieser ist breiter angelegt als die ADP-Studie, da er neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch staatliche Stellen umfasst. Von Reuters befragte Fachleute rechnen damit, dass außerhalb der Landwirtschaft wie schon im Januar 200.000 Arbeitsplätze dazugekommen sind. Die Erwerbslosenquote dürfte auf 4,0 Prozent sinken.

Die US-Notenbank Fed hatte angesichts des anhaltenden Konjunkturaufschwungs im Dezember ihren Leitzins auf die Spanne von 1,25 bis 1,5 Prozent angehoben. Seit Oktober 2017 verringern die Dollar-Wächter zudem ihre im Zuge der jahrelangen Krisenpolitik aufgeblähte Bilanz. Für 2018 hat die Fed drei Zinserhöhungen signalisiert. Fachleute rechnen damit, dass ein erster Schritt noch im März ansteht.

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