Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

US-Geldpolitik Fed-Vertreter sieht noch hohe Hürden für Zinsschritt im April

Die Fed wird nach Einschätzung eines führenden Vertreters auf ihrer Sitzung im April die Zinszügel noch nicht weiter anziehen. Die Fed hatte zuletzt signalisiert, dass sie dieses Jahr die Zinsen nur langsam anheben wird.
Der Notenbanker Charles Evans rechnet in diesem Jahr mit lediglich zwei Zinsschritten der Fed nach oben. Dies hätte auch Einfluss auf die Börse. Quelle: AP
New York Stock Exchange

Der Notenbanker Charles Evans rechnet in diesem Jahr mit lediglich zwei Zinsschritten der Fed nach oben. Dies hätte auch Einfluss auf die Börse.

(Foto: AP)

New York Die US-Notenbank Fed wird nach Einschätzung eines führenden Vertreters auf ihrer Sitzung im April die Zinszügel noch nicht weiter anziehen. Um sicherer zu sein, dass sich die Inflation in den USA nachhaltig nach oben Richtung der Zielmarke von zwei Prozent bewege, müssten noch viele Voraussetzungen erfüllt sein, sagte der Präsident der Notenbank von Chicago, Charles Evans, am Mittwoch dem Sender CNBC. „Ich wäre überrascht, wenn wir diese Bedingung bis April erfüllen.“ Der Notenbanker rechnet in diesem Jahr mit lediglich zwei Zinsschritten nach oben.

Sollte die Fed im Juni ihre Geldpolitik straffen, würde dies auf Grundlage einer weiteren Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt geschehen, ergänzte Evans.

Die Fed hatte zuletzt signalisiert, dass sie dieses Jahr die Zinsen nur langsam anheben wird. Notenbank-Chefin Janet Yellen bekräftigte am Dienstag, sie wolle an ihrem Kurs behutsamer Zinserhöhungen festhalten. Viele Experten gehen aktuell davon aus, dass die Währungshüter bis Jahresende lediglich zwei kleine Schritte beschließen werden.

Die US-Notenbank hält seit der Zinswende im Dezember ihren Schlüsselsatz in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite