US-Industrie Neuntes Auftragsminus binnen zehn Monaten

Das US-Handelsministerium legt überraschende Zahlen vor: Zum neunten Mal in nur zehn Monaten muss die US-Industrie ein Auftragsminus hinnehmen. Vor allem der Verkehrsbereich unterliegt starken Schwankungen.
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Während Experten einen Rückgang im Bereich von 0,5 bis 0,7 Prozent erwarteten, gingen die Aufträge der US-Industrie gar um ein ganzes Prozent zurück. Quelle: dpa
Rückgang stärker als erwartet

Während Experten einen Rückgang im Bereich von 0,5 bis 0,7 Prozent erwarteten, gingen die Aufträge der US-Industrie gar um ein ganzes Prozent zurück.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Industrie hat im Mai ein unerwartet hohes Auftragsminus erlitten. Die Betriebe sammelten ein Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte . Dies war der neunte Rückgang in zehn Monaten. Von Reuters befragten Ökonomen hatten nur mit minus 0,5 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang von 0,7 Prozent im April. Klammert man allerdings den schwankungsanfälligen Verkehrsbereich aus, stiegen die Aufträge im Mai leicht um 0,1 Prozent.

„Europa hat zwei Stangen Dynamit angezündet“
Chairman of Soros Fund Managment Soros speaks at Massachusetts Institute of Technology
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George Soros, Investor

„Ich glaube, die größte Gefahr ist tatsächlich, möglicherweise, ein Währungskrieg.“ (25.01.2013)

Economist Marc Faber predicts further turmoil in global economyEconomist Marc Faber
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Marc Faber, Fondsmanager

„Zum ersten Mal seit vier Jahren, seit dem Tief im März 2009, liebe ich den Markt wieder. Denn je höher es geht, desto wahrscheinlicher ist, dass es zu einem schönen Crash kommt, einem gewaltigen Crash.“ (31.1.2013)

Of Mutual Interest
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Bill Gross, Bondguru bei Pimco

„Die EZB ist in diesem Tagen die härteste der Zentralbanken. Aber angesichts einer europäischen Arbeitslosigkeit von 12 bis 13 Prozent - verglichen mit 7,7 Prozent in den USA  - müssen sie etwas tun. Letztendlich müssten sie ihre Währung in Relation zum Dollar und anderen Währungen schwächen, damit sie wettbewerbsfähiger werden.” (08.03.2013)

Jim Roger
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Jim Rogers, Rohstoffguru und Fondsmanager

„Amerika ist die größte Schuldnernation in der Geschichte der Welt.“ (24.02.2012)

Steen-Jakobsen
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Steen Jakobsen, Chef-Ökonom Saxo Bank

„Ich persönlich hatte sehr negative Erwartungen insbesondere bezüglich der Realwirtschaft und den Aktienmärkten. Bei der Wirtschaft lag ich richtig, bei den Aktienmärkten nicht. Aber sollten Aktienmärkte nicht eigentlich der Realwirtschaft folgen?“ (28.2.2103)

Warren Buffett
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Warren Buffett, Investor

„Sicherlich, die nähere Zukunft ist unklar. Amerika blickt dem Unbekannten aber seit 1776 ins Auge.“ (01.03.2012)

Nouriel Roubini, Chairman and Co-Founder, Roubini Global Economic at the Milken Institute Global Conference in Beverly Hills
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Nouriel Roubini, Ökonom

„Die Risiken werden vom Markt derzeit zu niedrig eingeschätzt. Sie werden im ersten Halbjahr wohl eingedämmt bleiben, aber sie könnten wieder an die Oberfläche kommen.” (04.03.2013)

  • rtr
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1 Kommentar zu "US-Industrie: Neuntes Auftragsminus binnen zehn Monaten"

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  • Und wieder erkennt der Leser am letzten Satz den Gehalt der Meldung. Immerhin wird er nicht unterschlagen - wie sonst so oft.

    Jeder weiß, daß die großen Aufträge (durable goods, Flugzeuge etwa) alle Statistiken verzerren. Ohne sie zu berücksichtigen aber, sieht die Welt schon viel besser aus. Aus der schlechten wird damit eine recht gute Nachricht - wie auch hier.

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