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US-Notenbanker Harker sieht baldige Straffung der Geldpolitik

Das Abschmelzen der Fed-Bilanz könnte bereits 2017 beginnen: Philadelphias Fed-Chef sieht die Voraussetzungen für den Abbau des aufgeblähten Wertpapier-Portfolios gegeben. Er schließt sich damit anderen Notenbankern an.
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Der Chef der Notenbank von Philadelphia geht von einer schnellen Anziehung der Geldpolitik aus. Quelle: AP
USA

Der Chef der Notenbank von Philadelphia geht von einer schnellen Anziehung der Geldpolitik aus.

(Foto: AP)

Philadelphia Die Fed könnte nach den Worten von US-Notenbanker Patrick Harker schon in diesem Jahr mit dem Abbau ihres aufgeblähten Wertpapier-Portfolios beginnen. "Möglicherweise Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres wäre ein guter Zeitpunkt, um mit dem Reinvestieren (auslaufender Wertpapiere) aufzuhören", sagte der Chef der Fed-Regionalvertretung Philadelphia.

"Das alles hängt aber davon ab, wie sich die Wirtschaft bis dahin entwickelt." Vor Harker hatten schon andere US-Notenbanker 2017 als möglichen Start zum Abschmelzen der Fed-Bilanz genannt, darunter auch der einflussreiche Präsident des Fed-Ablegers New York, William Dudley.

Harker deutete an, dass die Fed mit den avisierten Zinserhöhungen pausieren könnte, wenn sie mit dem Abbau des Wertpapier-Portfolios beginnt: "Diese beiden Dinge hängen zusammen." Die Notenbank hatte den wichtigsten Leitzins im März angehoben. In diesem Jahr könnten noch zwei weitere Erhöhungen folgen.

Durch den großangelegten Ankauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren zur Ankurbelung der US-Konjunktur hat die Notenbank ein Portfolio im Wert von 4,5 Billionen Dollar angehäuft. Einnahmen aus auslaufenden Anleihen investiert sie in neue Papiere, deshalb bleibt die Bilanz seit längerem auf diesem Niveau konstant. Vor der Finanzkrise 2007/2008 lag die Bilanzsumme der Fed bei 800 Milliarden Dollar.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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