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Vor Brexit Britische Firmen fahren Produktion zurück – Handelsdefizit größer als angenommen

Der nahende Brexit belastet die britische Wirtschaft und trifft besonders die Industrie. Die ansässigen Firmen fahren ihre Produktion stark zurück.
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Die britische Industrie hat ihre Fertigung im Oktober um 0,9 Prozent heruntergeschraubt. Quelle: dpa
Stahlproduzent Tata in Großbritannien

Die britische Industrie hat ihre Fertigung im Oktober um 0,9 Prozent heruntergeschraubt.

(Foto: dpa)

LondonWenige Monate vor dem EU-Ausstieg fahren die Firmen in Großbritannien ihre Produktion zurück. Im Oktober sank der Ausstoß im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6 Prozent, wie aus den am Montag vorgelegten Daten des Statistikamts ONS hervorgeht. Dies ist der stärkste Rückgang seit Mai. In der Industrie wurde die Fertigung sogar um 0,9 Prozent heruntergeschraubt.

Insgesamt zeichnet sich damit ein langsameres Wachstumstempo der britischen Wirtschaft ab: Von August bis Oktober schwächte sich der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts laut ONS auf 0,4 Prozent ab. Im Sommer war ein Plus von 0,6 Prozent erreicht worden. Diese Zahl wird laut ONS jedoch wohl nach unten korrigiert werden müssen, da das britische Handelsdefizit größer als zunächst geschätzt ausgefallen ist.

Großbritannien will der EU Ende März 2019 „Goodbye“ sagen. Über die mit der EU vereinbarten Scheidungsmodalitäten soll am Dienstag im Parlament abgestimmt werden. Eine Mehrheit für die von der Regierung der Premierministerin Theresa May ausgehandelten Vereinbarung gilt als sehr fraglich.

Die Notenbank hat für den Fall eines ungeordneten Brexit vor gravierenden Folgen für die Wirtschaft gewarnt, die noch stärkere Schäden anrichten könnten als die Finanzkrise vor zehn Jahren. Die Bank of England geht allerdings bislang davon aus, dass der Ausstieg aus der EU reibungslos verläuft.

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