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Widersprüchliche OECD- und IWF-Studien Weniger Armut bedeutet nicht immer mehr Wachstum

Zwei neue Studien behaupten, Ungleichheit würde dem Wirtschaftswachstum schaden. Das wäre ein revolutionäre Ergebnis, ist jedoch ein Fehlschluss. Dafür gibt es mehrere Beispiele aus der Geschichte. Ein Gastbeitrag.
  • Clemens Fuest, Christoph Schmidt
Die Politik sollte ein Wachstum anstreben, das allen Bevölkerungsschichten zugute kommt. Quelle: dpa
Obdachlose in Stuttgart

Die Politik sollte ein Wachstum anstreben, das allen Bevölkerungsschichten zugute kommt.

(Foto: dpa)

In der Debatte über die Entwicklung von Armut und wirtschaftlicher Ungleichheit haben es Fakten und differenzierte Forschungsergebnisse zunehmend schwer durchzudringen. Stattdessen dominieren alarmistische Appelle und abenteuerliche Thesen. Bedenklich wird es, wenn wichtige Beratungsinstitutionen sich diesem Trend anschließen. In aktuellen Studien der OECD und des IWF wird behauptet, Ungleichheit würde stets dem Wirtschaftswachstum schaden, mehr Gleichheit würde somit überall zu höherem Wachstum führen. Die OECD berechnet beispielsweise, das deutsche Bruttoinlandsprodukt wäre heute sechs Prozent höher, wenn die Ungleichheit seit 1985 nicht angestiegen wäre.

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