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Bernanke-Nachfolge Yellen muss sich noch gedulden

Janet Yellen, designierte Nachfolgerin von Ben Bernanke an der Spitze der US-Notenbank fed, wird noch ein wenig warten müssen: Erst Anfang Januar will der US-Senat ein endgültiges Votum abhalten. Die Republikaner zögern.
20.12.2013 - 10:58 Uhr Kommentieren
Fed-Vizechefin Janet Yellen muss sich noch etwas gedulden, bevor sie die Führung der US-Notenbank übernehmen darf. Quelle: dpa

Fed-Vizechefin Janet Yellen muss sich noch etwas gedulden, bevor sie die Führung der US-Notenbank übernehmen darf.

(Foto: dpa)

Washington Fed-Vizechefin Janet Yellen soll nun doch erst nach dem Jahreswechsel zur neuen Präsidentin der US-Notenbank gekürt werden. Die im Senat dominierenden Demokraten willigten ein, die entscheidende Abstimmung auf Januar zu verschieben. Am Freitag sollte es lediglich ein Testvotum geben, wie der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, am Donnerstag mitteilte. Es dürfte die letzte Amtshandlung der Parlamentskammer in diesem Jahr sein. Die endgültige Entscheidung über die Berufung Yellens zur Nachfolgerin des Ende Januar aus dem Amt scheidenden Fed-Chefs Ben Bernanke ist damit frühestens am 6. Januar zu erwarten. Für diesen Termin ist die erste Sitzung des Senats im neuen Jahr angesetzt.

Reid wollte die Personalie eigentlich noch im ablaufenden Jahr in trockene Tücher bringen. Zur endgültigen Abstimmung über die von US-Präsident Barack Obama nominierte Notenbankerin Yellen sollte es demnach am Samstag kommen. Doch durch die Republikaner drohte eine Verschleppung der Debatte, in der es auch um andere Personalvorschläge Obamas geht. Daher willigten die Demokraten nun ein, die Angelegenheit zu vertagen. Sie haben im Senat mit 55 zu 45 Stimmen die Mehrheit. Es gilt daher als sicher, dass die Kammer Yellens Berufung absegnen wird. Die bisherige Vizepräsidentin wird damit die erste Frau an der Spitze der weltweit mächtigsten Zentralbank, die am Montag 100 Jahre alt wird.

Es wird erwartet, dass Yellen den geldpolitischen Kurs Bernankes fortsetzen wird. Die Fed hatte am Mittwoch angesichts der robusten wirtschaftlichen Erholung zwar eine Drosselung ihrer Konjunkturhilfen angekündigt. Die Straffung fällt aber sanft aus, da die Notenbank zugleich noch für lange Zeit an ihrer Nullzins-Politik festhalten will.

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