DIHK Deutsche Wirtschaft fürchtet Nachteile durch Freihandel mit USA

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag befürchtet, dass viele Mittelständler nicht von einer Freihandelszone profitieren. Stattdessen fürchtet man die zunehmende Abschottungstendenz insbesondere der BRIC-Staaten.
19 Kommentare
Volker Treier: „Protektionismus gegen China wäre genau die verkehrte Stoßrichtung“ Quelle: dpa

Volker Treier: „Protektionismus gegen China wäre genau die verkehrte Stoßrichtung“

(Foto: dpa)

MünchenDer Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor möglichen Nachteilen für die deutsche Wirtschaft durch das angestrebte Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA gewarnt. Sollte etwa China „das Abkommen als Affront sehen“, könne dies „heimischen Unternehmen schaden“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dem Magazin „Focus“ laut einer Mitteilung vom Samstag. „Protektionismus gegen China wäre genau die verkehrte Stoßrichtung“, fügte er hinzu.

Eine Vielzahl der exportorientierten mittelständischen Unternehmen profitiere nicht von bilateralen Abkommen, sagte Treier. Im deutschen Interesse sei eine breit angelegte Politik des Freihandels. „Mit den USA haben wir bereits einen gut florierenden Handel“, sagte der Experte. Die deutsche Wirtschaft leide vielmehr unter der Abschottungstendenz einzelner Staaten wie China, Russland, Indien oder Brasilien. Es sei darum wichtig, gemeinsam mit den USA einen Anreiz für weitere Freihandelsabkommen mit diesen sogenannten BRIC-Staaten zu schaffen.

US-Präsident Barack Obama hatte am Dienstag die Aufnahme offizieller Verhandlungen mit der EU über ein umfassendes Freihandelsabkommen angekündigt. Bei einem erfolgreichen Abschluss würde sich über den Atlantik die größte Freihandelszone der Welt spannen. Ein weitgehendes transatlantisches Handelsabkommen wird bereits seit langem diskutiert. Beide Seiten erhoffen sich durch den Wegfall von Handelsbarrieren Wachstumsimpulse für ihre schwächelnden Wirtschaften. Vor allem Deutschland setzte sich zuletzt für das Vorhaben ein.


  • afp
Startseite

19 Kommentare zu "DIHK: Deutsche Wirtschaft fürchtet Nachteile durch Freihandel mit USA"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Ottavo
    Sehr schön dargelegt und auf den Punkt gebracht!
    Ein fataler Fehler nach dem Anderen, erst EU dann noch Freihandel.
    Es wird im Anschluss zu schweren Verwerfungen mit den USA kommen.
    Unfassbar! sind denn nur noch Irre unterwegs?

  • handeln ist liebe . Tun bringt Zukunft .
    Merkel ist totes Deutschland .

  • Merkel schlägt und versteckt sich . Germany .
    Es sind Ferkelschweine . Die Welt wird DE so sehen .
    Merkel ist nicht alles . Sparen kann die Welt ganz sicher ohne Spießer .

  • Alternativen, Querdenker abseit der neoliberal. Monetaristen

    Bürgerbewegung Solidarität - gegen Monetarismus, gegegen Freihandel und eine zentralistische Brüsseler EU - Für ein Europa der Republiken

    http://www.bueso.de

    Aus der Schweiz

    http://www.zeit-fragen.ch

    EFTA als Alternative zur EU, siehe Archiv...

    Volksprotest - die wahren Zahlen

    http://www.volksprotest.de

    Lösungen und Alternativen siehe Forum...

    Manfred Julius Müller für Zollgrenzen, gegen eine exportfixierte Angebptspolitik

    http://www.neo-liberalismus.de

    http://www.anti-globalisierung.de

  • Alternativen, Querdenker abseit der neoliberal. Monetaristen

    Bürgerbewegung Solidarität - gegen Monetarismus, gegegen Freihandel und eine zentralistische Brüsseler EU - Für ein Europa der Republiken

    http://www.bueso.de

    Aus der Schweiz

    http://www.zeit-fragen.ch

    EFTA als Alternative zur EU, siehe Archiv...

    Volksprotest - die wahren Zahlen

    http://www.volksprotest.de

    Lösungen und Alternativen siehe Forum...

    Manfred Julius Müller für Zollgrenzen, gegen eine exportfixierte Angebptspolitik

    http://www.neo-liberalismus.de

    http://www.anti-globalisierung.de

  • iss logisch? oder wie? Frankreichs Großkonzerne sind Zwerge (verglichen mit den US-Granden) in denen Politiker mehr zu sagen haben als Manager. Ich freue mich auf mehr Wettbewerb. Markenjeans zum 1/2 Preis, Sportartikel ebenfalls. OK Lebensmittel sind verpöhnt-aber was ist denn bei uns los? Lasagne die wiehert, MadBeef aus GB, mit Dioxin verseuchtes Motoroel in Trockensuppen, verseuchtes Olivenoel aus Spanien mit dutzenden von Toten und hunderten von Geschädigten, Gammelfleisch, .... da lobe ich mir doch ein echtes US TBonesteak ab 700gr. Monsantos ist keine Gefahr - es sind unsere Eurokraten und Politiker die sich bestechen lassen. Auch pharmazeutische Killerpillen aus Deutschland dürften dann schneller von unserem Markt verschwinden. Unser Mittelstand wird momentan von Chinesen aufgekauft. US Boys wären mir lieber. Nicht jedes US Unternehmen ist hier in Deutschland erfolgreich, warum sollten jene Unternehmen erfolgreicher sein die es bisher noch gar nicht gewagt haben?
    Wer wird schon so bescheuert sein sich einen Hammer in die Garage zu stellen. Weniger mit den Zähnen klappern sondern die Chancen ergreifen.

  • Von allen industrialisierten Laendern in der Welt schneidet die EU am schlechtesten ab durch das Kopieren der USCowboyEkonomie,die 1. Krise 2008 mit $1300 Miliarden Schaden,viele sinnlose,teuere Kriege+Sanktionen aufgezwungen ueber die Nato,nur die Iransanktionen kosten $150 Miliarden/Jahr,Eurokrise durch die unterlassene Kontrolle von den weichen suedeuropaeischen Laendern,wansinnige durch Gewinnbeteiligung angetriebene Spitzengehaelter i/d (Banken)Spekulation-Wirtschaft,Spekulationen in Rohstoffen+Nahrungsmitteln der US kosten der EU jaehrlich 100ten Miliarden $ waehrend China die Produkte direct vom Produzent kauft,Jaehrlich wird die EU von US+Israel gezwungen die Rechnung fuer Palestina zu bezahlen weil die Laender keine Loesung wollen.Demokratisierung vom NahOst was eine historische Chance fuer EU fuer mehr Handel+Freundschaft bedeutet,kann nicht wahrgenommen werden durch die Verbindung mit US+Israel.Jetzt 2013 gibt es fast 30 mio Arbeitslose i/d EU,in manchen Regionen arbeiten bis 40% Arbeiter schwarz,koennen auf der Stelle entlassen werden+bauen keine Pensionen auf.Die Jugend ist zukunftslos.20mio Arbeitslose sind in den letzen 12 Jahre kreiert durch politischen Unfug.Es ist schockierend dass durch politische Fehlentscheidungen,falsche Buendnisse+Unterworfenheit von anderen Staaten ueber 80 mio Buerger in den letzen 12 Jahren in den Ruin getrieben sind

  • Wer eine Freihandelszone mit USA will, der importiert auch die dortigen sozialen Verhältnisse.
    Ein weiterer Sozialabbau wäre die Folge, ein Land was erst die Krankenversicherung eingeführt hat kann nicht Maßstab aller Dinge sein.
    Das passt lückenlos zur Politik der FDP, nur hat das noch keiner so richtig verstanden, absolut unterirdisch!
    Es ist an der Zeit solches Gedankengut radikal auszuradieren

  • @Freidenker

    Der Konzern Monsanto freut sich bestimmt schon darauf.

    Wenn ich essen muß was dort angebaut wird, dann lassen wir das mal mit der Freihandelszone. Dann doch lieber Pferdelasagne.

    Schönen Abend noch.

  • Es wird auch den Verbraucherschutz treffen. Heutige deutsche Standards werden sinken(müssen) z.B. gentechnisch behandelte Nahrung
    Dirk Müller zur Freihandelszone (ab 9:12)
    http://www.youtube.com/watch?v=Ma1pxlwat_0

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%