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Francine D. Blau Amerikanerin erhält Ökonomiepreis

Eigentlich ist es nur ein Grund zum Feiern, doch für die amerikanische Volkswirtin Francine Blau könnte auch mehr aus dem IZA Prize in Labor Economics werden – Inspiration für ein neues Forschungsprojekt.
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Francine Blau: Die US-Ökonomin forscht über die Diskriminierung von Frauen im Berufsleben. Quelle: Pressebild

Francine Blau: Die US-Ökonomin forscht über die Diskriminierung von Frauen im Berufsleben.

(Foto: Pressebild)

LONDON. Als erste Frau nach elf Männern erhält die Professorin der Cornell University im US-Bundesstaat New York den IZA Prize in Labor Economics des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung ist einer der weltweit am höchsten dotierten Ökonomenpreise der Welt.

Blaus großes Forschungsthema ist die Diskriminierung von Frauen im Berufsleben. In empirischen Studien kommt sie immer wieder zu dem Schluss: Nach wie vor haben Frauen auf dem Arbeitsmarkt deutlich schlechtere Karten als Männer – sie verdienen weniger und machen seltener Karriere. Damit, dass Frauen weniger gut ausgebildet sind als Männer, lassen sich die Unterschiede immer weniger erklären, stellte Blau fest. Als Hauptgründe macht sie Diskriminierung aus – und mangelhafte Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf.

„Francine Blau legt den Finger in eine klaffende Wunde unserer Arbeitsmarktpolitik“, sagt IZA-Direktor Klaus Zimmermann. „Wir scheitern immer noch daran, Frauen gleiche Chancen auf Einkommen und Karriere zu ermöglichen, obwohl sie die Männer beim Ausbildungsniveau inzwischen überholt haben.“

Allerdings gibt es auch Auswege, wie Blau in ihren wissenschaftlichen Arbeiten zeigt. Mit einem gezielten Mentoren-Programm lassen sich die Karrierechancen von jungen Volkswirtinnen deutlich steigern, stellte sie in einer jüngst veröffentlichten Studie fest.

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