Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wirtschaftshochschule LSE-Chef tritt wegen Libyen-Spenden zurück

3 Kommentare
Die LSE untersucht die Doktorarbeit von Gaddafis Sohn. Quelle: dpa

Die LSE untersucht die Doktorarbeit von Gaddafis Sohn.

(Foto: dpa)

London Ein Spendenskandal erschüttert die London School of Economics and Political Science.

Sir Howard Davies, der Direktor der renommierten britischen Universität London School of Economics and Political Science,  gibt seinen Posten wegen umstrittener Spenden des Clans des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi ab. "Ich bin verantwortlich für die Reputation der LSE, und die hat gelitten", begründete Davies seinen Rücktritt.

Der Rat der LSE hat gleichzeitig eine Untersuchung der Beziehungen der Universität zu Gaddafis Sohn Saif al-Islam Gaddafi begonnen. Dabei geht es um eine Spende von 1,5 Millionen Pfund der Gaddafi International Charity and Development Foundation aus dem Jahr 2009 für die LSE und um 50 0000 Dollar, die Davies im Jahr 2007 persönlich für Beratungsdienste des staatlichen libyschen Investmentfonds erhalten haben soll.

Außerdem will die LSE untersuchen, ob es bei der Doktorarbeit, die Saif al-Islam Gaddafi 2008 bei der Londoner Universität eingereicht hat, mit rechten Dingen zugegangen ist.

mm/rtr

Startseite

3 Kommentare zu "Wirtschaftshochschule: LSE-Chef tritt wegen Libyen-Spenden zurück"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ich glaube nicht, dass ihn diese deutsche Debatte so sehr interessiert hätte. Davon abgesehen wurde die Debatte nie abgesagt, sondern es wurde eine zeitliche Aufschiebung verlangt. Die German Society der LSE hat sich mit dieser Veranstaltung indes ziemlich blamiert. Aber das sollte jetzt nicht von der Nachicht von Davies Rücktritt ablenken.

  • Howard Davies war ein guter Direktor. Diese Details zeigen nur einmal mehr, warum in seiner Abwesenheit eine Debatte mit Sarrazin "aus Sicherheitsgründen" abgesagt wird, während Holocaust-Leugner und radikale Islamisten frei reden dürfen.

  • Er hätte nicht zurücktreten müssen. Aber das macht einen Mann von Ehre aus. Ich bin stolz, Student der LSE zu sein.

Serviceangebote