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Wirtschaftswissenschaften Wo das Glück in Deutschland hinfällt

Die Lebenszufriedenheit unterscheidet sich stark zwischen den deutschen Bundesländern. Glücksökonomen zeigen, warum das Gefälle mit Wirtschaft allein nicht zu erklären ist - und wo die glücklichsten Deutschen leben.
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Segelboote in Hamburg vor Blankenese: Nirgendwo im Land sind die Menschen so glücklich wie in der Elb-Metropole. Quelle: dpa

Segelboote in Hamburg vor Blankenese: Nirgendwo im Land sind die Menschen so glücklich wie in der Elb-Metropole.

(Foto: dpa)

Die Stadt ist für ihren tristen und regenreichen Herbst und Winter berüchtigt, ihre Einwohner gelten als spröde und wortkarg, der Fußballverein ist seit 25 Jahren titellos: Hamburg ist nicht gerade als Hauptstadt des Frohsinns bekannt.

Dennoch sind die Menschen in keiner Region Deutschlands glücklicher. Fragt man sie, wie zufrieden sie auf einer Skala von null bis zehn sind, dann liegt der Hamburger im Durchschnitt bei 7,36. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland. Am unteren Ende stehen die ostdeutschen Länder - am unzufriedensten sind die Brandenburger mit 6,34 Punkten. Die Unterschiede sind größer, als sie auf den ersten Blick aussehen - denn in den Umfragen geben die Menschen in aller Regel nur Werte zwischen fünf und neun an.

Warum ist das Lebensglück so ungleich verteilt? Dieser Frage ist der Freiburger Ökonom Johannes Vatter auf den Grund gegangen - und hat damit wissenschaftliches Neuland beschritten.

Die sogenannte Glücksforschung, ein vergleichsweise junger Zweig der Volkswirtschaft, hat sich zu einem der am stärksten boomenden Bereiche gemausert. Denn immer mehr Ökonomen sind davon überzeugt, dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben die entscheidende Zielgröße sein sollte für die Wirtschaftspolitik - und also nicht nur der materielle Wohlstand allein.

Tatsächlich scheinen die starken regionalen Unterschiede innerhalb Deutschlands wenig mit dem Einkommen der Menschen zu tun zu haben, zeigt Vatters Analyse. Zwar sind die Bürger dort, wo die Wirtschaftsleis