Entscheidungsverhalten Die Ökonomie des Golfens

"Wer den wahren Charakter eines Menschen kennenlernen möchte, der muss mit ihm Golf spielen", schrieb der britische Literat Pelham Grenville Wodehouse vor fast 100 Jahren. Zwei US-Ökonomen sind dieser Devise gefolgt. Sie analysierten das menschliche Entscheidungsverhalten am Beispiel professioneller Golfer - und stießen auf interessante Ergebnisse.
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Tiger Woods in Aktion. Eine neue Studie belegt: Golf-Profis agieren irrational. Quelle: Reuters

Tiger Woods in Aktion. Eine neue Studie belegt: Golf-Profis agieren irrational.

(Foto: Reuters)

DÜSSELDORF. Das Augenmerk der Forscher Devin Pope und Maurice Schweizer, beide von der University of Pennsylvania, galt der Risikoneigung der Sportler und der Frage, wie rational sich diese in Wettkämpfen verhalten. Dafür werteten Pope und Schweizer das Spielverhalten von Teilnehmern der weltweiten Turnierserie PGA Tour aus. Pro Wettkampf winken Preisgelder in Millionenhöhe.

Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf das sogenannte Putten - die letzten Schläge in unmittelbarer Nähe des Lochs. Dafür haben sie 1,6 Millionen Puts von 188 Profigolfern aus den Jahren 2004 bis 2008 ausgewertet. Weil bei den PGA-Turnieren jeder Schlag mit Lasermessgeräten vermessen wird, kannten Pope und Schweizer die exakte Ausgangs- und Endposition des Balls auf dem Rasen.

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