Konjunkturabschwünge Das Grauen: Die Spielarten von Rezessionen

Drei Volkswirte des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben genau nachgezählt: 122 Rezessionen hat es seit 1960 in den 21 wichtigsten Industrieländern der Welt gegeben, acht davon in Deutschland. Was man aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen kann.
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Dunkle Wolken über dem Bundeskanzleramt in Berlin. Insgesamt acht Rezessionen hat Deutschland seit 1960 durchleiden müssen. Foto: dpa Quelle: dpa

Dunkle Wolken über dem Bundeskanzleramt in Berlin. Insgesamt acht Rezessionen hat Deutschland seit 1960 durchleiden müssen. Foto: dpa

(Foto: dpa)

DÜSSELDORF. In 18 Fällen gingen die Konjunkturabschwünge mit Kreditklemmen einher, in 34 Fällen platzten Spekulationsblasen auf Immobilienmärkten, und 45-mal kollabierten die Aktienmärkte.

Was kann man aus den Erfahrungen der Vergangenheit lernen? Was kann man daraus für die aktuelle Weltwirtschaftskrise ableiten?

Diesen Fragen gehen die IWF-Volkswirte Stijn Claessens, M. Ayhan Kose und Marco Terrones in einer Ende 2008 veröffentlichten Mammutstudie nach. Akribisch haben die Wissenschaftler sämtliche 122 Abschwünge analysiert und klassifiziert. Entstanden ist eine in dieser Form bislang einzigartige Taxonomie des ökonomischen Grauens.

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