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Studie Asiens Wachstum in Gefahr

Asien wächst rasant. Doch die Armut in aufstrebenden Ländern wie China und Indien hat der Boom bislang nicht geschmälert. Im Gegenteil: Forschern zufolge unterschätzen Wirtschaft und Regierungen die gefährlichen Konsequenzen.

HB PEKING. Die immer größer werdende Kluft zwischen Armen und Reichen gefährdet nach Ansicht der asiatischen Entwicklungsbank (ADB) das Wirtschaftswachstum auf dem Kontinent. Zudem steige die Gefahr, dass es zu Gewalt zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten komme, sagte der Chef-Wirtschaftsexperte der ADB, Ifzal Ali, bei der Vorstellung des Jahresberichts über wichtige Indikatoren in Peking.

Schuld an der Entwicklung sei unter anderem die Globalisierung, die gut ausgebildeten Menschen zugutekomme, weniger geschulte dagegen benachteilige.In Nepal und China seien die Einkommensunterschiede am größten. In der Volksrepublik entsprächen sie mittlerweile denen lateinamerikanischer Länder, hieß es in dem Bericht.

Ali rief die Staaten dazu auf, alle Bürger am Wirtschaftswachstum teilhaben zu lassen. Um den Armen zu helfen, müssten die Länder mehr in die Landwirtschaft investieren, grundlegende Gesundheitsleistungen ermöglichen und mehr Geld in die Schulausbildung stecken.

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