Prognose für 2030 Stellt Großbritannien Deutschland in den Schatten?

Großbritannien wird Deutschland in weniger als zwei Jahrzehnten bei der Wirtschaftsstärke überflügeln, prognostiziert ein Forschungsinstitut. Demnach einzige Chance, den Trend zu brechen: die Rückkehr der D-Mark.
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D-Mark-Scheine: Einziger Schutz vor Britannias Wirtschaftsmacht? Quelle: dpa

D-Mark-Scheine: Einziger Schutz vor Britannias Wirtschaftsmacht?

(Foto: dpa)

DüsseldorfEin Königreich auf Aufholjagd: Im Jahr 2030 wird Großbritannien die deutsche Wirtschaftskraft in den Schatten stellen, prognostiziert ein Londoner Wirtschaftsforschungsinstitut. Dem Center for Economics and Business Research (CEBR) zufolge wird Deutschland dann den Titel als größte Volkswirtschaft Europas einbüßen. Auch Frankreich werden die Briten überflügeln, so die Öonomen – und zwar schon 2018.

Als Gründe für den britischen Wirtschaftsboom führen die Ökonomen an: Das Inselreich sei weniger stark von den Folgen der Eurokrise betroffen als Deutschland und die demografische Entwicklung spreche ebenfalls für Großbritannien. In Deutschland herrschten „ungünstige Bevölkerungstrends“. Das Statistische Bundesamt erwartet bis zum Jahr 2060 ein Schrumpfen der deutschen Bevölkerung auf 65 bis 70 Millionen Einwohner – von derzeit 80,2 Millionen.

In Großbritannien nimmt die Bevölkerungsentwicklung die gegenläufige Richtung. Von derzeit 63,7 Millionen wächst die Bevölkerung dort auf 79,4 Millionen Einwohner im Jahr 2060, so das Statistikamt des Landes. Als ein Grund für den Trend sieht das CEBR die starken Einwanderung nach Großbritannien. Zwar werde das Land sich vom sechsten Rang der weltgrößten Volkswirtschaften im Laufe der Jahre auf Rang sieben verschlechtern. Doch bis 2030 falle Deutschland vom derzeitigen Rang vier noch stärker zurück.

Ein zweiter Grund für die vergleichsweise schwache Entwicklung Deutschlands sehen die Ökonomen in der Abhängigkeit Deutschlands von relativ schwachen Euro-Ländern. Auch die Euro-Retungskosten träfen das Land. Einzige Chance, das Abrutschen hinter Großbritannien zu verhindern, laut CEBR: „Ein auf Deutsche Mark basierendes Deutschland werde von Großbritannien auf viele Jahre nicht überholt – eventuell sogar nie.“

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10 Kommentare zu "Prognose für 2030: Stellt Großbritannien Deutschland in den Schatten?"

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  • Ich schließe mich jenen Prognosen von qualifizierten Wissenschaftlern an, die in den nächsten 20 oder sogar weniger Jahren die EU und den €uro zu Bruch gehen sehen und damit schlimme Folgen erwarten, ja sogar einen oder neue Kriege in Europa..! Groß-Britannien wird eine unkalkulierbare Größe sein, die aber Deutschland noch größere Restriktionen bereiten wird..!

  • Was die blinden Institutsmitarbeiter vergaßen; in GB ist jetzt schon fast Bürgekrieg, das wird in den nächsten Jahren aber noch viel schlimmer, weil die ehemaligen Kolonien reichlich überflüssiges Personal zu bieten haben.

  • in 20 Jahre haben wir 4-5 °C mit leichtem Regen in Berlin.

  • Der (hohle) Wunsch ist Vater des Gedankens. Bis 2030 hat UK gar keine Industrie mehr und die City hält sich heute schon gerade noch über Wasser.

  • Die sind echt Klasse *g*

    We provide economic modelling frameworks where none existed...

    Dat kann icke oooch ...

  • He who pays the piper, calls the tune.
    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

    Liebe Briten,

    in Deutschland haben wir auch solche "Experten, die Geld mit schönen Worten verdienen. Glaubt ihnen kein Wort.

  • Kann man bei denen auch Wettervorhersagen für
    2030 kaufen?

  • Meine Glaskugel sagt, das in ca. 10 Jahren die Eurozone auseinanderfällt. Für Deutschland gibt das, sicher nach einigen turbulenten Tagen, einen enormen Aufschwung.

  • Deutschland in der "Eurofalle"
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    Aber sie hat sich ja "bewusst" und "sehendes Auges" dort hineinbegeben. Alle Warnungen wurden in den Wind geschlagen und Kritiker als "Antieuropäer", "ewig Gestrige" und "Rechtsnationalisten" beschimpft.
    Der Euro ist doch eine "Friedenswährung" und führt Europa zusammen! Das kann man doch täglich in der einschlägigen Presse lesen!

    Merkels ewiges Mantra lautet: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa; und wenn Europa scheitert, dann gibt es Krieg!"
    Den haben wir doch schon längst! Politisch und wirtschaftlich mit den Ländern des ClubMed. Hier ist Deutschland die meistgehasste Nation innerhalb der Eurozone.

    "Ein zweiter Grund für die vergleichsweise schwache Entwicklung Deutschlands sehen die Ökonomen in der Abhängigkeit Deutschlands von relativ schwachen Euro-Ländern. Auch die Euro-Retungskosten träfen das Land. Einzige Chance, das Abrutschen hinter Großbritannien zu verhindern, laut CEBR: „Ein auf Deutsche Mark basierendes Deutschland werde von Großbritannien auf viele Jahre nicht überholt – eventuell sogar nie.“"

    Da hat das Center for Economics and Business Research (CEBR) wohl recht! Aber dann wäre die "Eurozone" sofort pleite und die "Esperantowährung" Euro Geschichte. Das werden die Eurokraten aber niemals zulassen", sie wären ja dann überflüssig.

  • Nur im Kaffeesatz lesen ist schoener!

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