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Ratsmitglied EZB könnte Wachstumsprognose senken

Zweifel an der Wirtschaftskraft der Eurozone: Der belgische Notenbankchef Luc Coene hat erklärt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die niedrigen Zinsen noch weiter senken könnte.
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Das Euro-Zeichen an der Europäischen Zentralbank (EZB). Quelle: dpa

Das Euro-Zeichen an der Europäischen Zentralbank (EZB).

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte nach den Worten des belgischen Notenbankchefs Luc Coene ihre Wachstumsprognose für die Euro-Zone im Juni senken. Ein leichter Rückgang sei möglich, der aber nicht dramatisch oder fundamental ausfallen dürfte, wurde das EZB-Ratsmitglied in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times" zitiert.

Professionelle EZB-Beobachter rechnen mit einem Schrumpfen der Wirtschaft in der Euro-Zone im laufenden Jahr um 0,2 Prozent, wie aus der jüngst veröffentlichten vierteljährlichen Umfrage der Notenbank unter Analysten hervorging. Im Februar hatten sie ein Minus von 0,1 veranschlagt.

Coene erklärte, falls nötig könnte die Notenbank die rekordniedrigen Zinsen noch weiter senken. Für dieses Jahr sehe er aber kein Inflationsrisiko. Der Leitzins steht seit einem halben Jahr bei einem Prozent.

  • rtr
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4 Kommentare zu "Ratsmitglied: EZB könnte Wachstumsprognose senken"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Luc Coene war Staatsekretär und wurde dann Chef der Nationalbank. Dafür hat er rund eine halbe Million Euro Abfindung kassiert (dass er den Posten gewechselt hat). Er ist neoliberal bis in die Knochen.
    Ausserdem hat ihm der flämische Ministerpräsident schon zweimal vorgeworfen, dass er mit alten Zahlen arbeitet.

  • Wir muessen raus aus dem Euro. Wir duerfen nicht zulassen, dass wir alle unser muehsam aufgebautes Vermoegen wegen dieser Schuldenmacher verlieren.

    Und wenn Hollande sich ueber Merkel beschwert, weil sie nicht weiter grossartig Schulden aufbauen will und wenn man hier diesen Vorschlag zur Abschaffung der Zinsen vernimmt, die ohnehin zum heutigen Satz schon enteignen, dann ist jeder weitere Verbleib in dieser Waehrungsunion ein weitere Schritt in das vollkommene Desaster. Wir sollten aufhoeren diese ungesunde Kohlsuppe weiter bedingungslos auszuloeffeln.

  • Wird sicherlich noch lustiger werden, wenn die Griechen dann Milliarden neue Euros selbst drucken werden, was absehbar sein wird! Die EZB kann Nichts dagegen tun dann!
    Euro wird Papierweichwährung werden!

  • Jedesmal, wenn man denkt, es geht nicht mehr unseriöser, kommt die EZB mit einem neuen Tiefschlag. NOCH tiefere Zinsen in der Liquiditätsschwemme??? Wie nannte ein ehemaliger Bundesbanker neulich die Politik der EZB? Richtig. Betrug am Sparer.

    Da bleibt nur noch eins. Abwickeln des Euro, Wiedereinführung einer eigenen Währungen und Gründung einer Zentralbank, für die Unabhängigkeit, Seriosität und Geldwertstabilität keine Fremdworte sind.

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