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Wir Deutsche sollten öffentlich über unser sicherheitspolitisches Selbstverständnis diskutieren. Verteidigungsministerin Annegret Kamp-Karrenbauer füllt zwar die sicherheitspolitische Leerstelle, die von der Kanzlerin hinterlassen wird. Schade ist nur, dass sie nicht selbst zu denken scheint.

Kommentare

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  • Sigmar Gabriel kann ich in weiten Teilen zustimmen. Nicht folgen kann ich allerdings der Argumentation, dass die Abschaffung der Wehrpflicht eine strategische Fehlentscheidung gewesen sei, die zur mangelhaften Wehrbereitschaft der Deutschen geführt habe. Andere Länder, wie zum Beispiel Grossbritannien, haben auch keine Wehrpflicht (mehr), das Militär hat aber eine wichtige, angesehene Stellung in der Gesellschaft. In Deutschland herrscht dagegen in weiten Kreisen der Gesellschaft eine Illusion der Friedfertigkeit vor - verbrämt mit dem Hinweis auf die Schrecken des Dritten Reichs und der beiden Weltkriege. Die Politik bzw. die gesamte Elite hat da nicht ausreichend gegengesteuert, sondern den Trend verstärkt. Den Soldaten jetzt freie Fahrt auf der Bahn zu geben, wenn sie in Uniform reisen, ist nur ein Beispiel der allgemein typisch geworden Symbolpolitik.

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