Schlechte Aussichten Produktion in der Euro-Zone bricht ein

Die Produktion der Euro-Zone erlebt den stärksten Rückgang seit mehr als einem Jahr – Deutschland eingeschlossen. Ökonomen prognostizieren einen holprigen Start ins neue Jahr. Doch es sind nicht alle pessimistisch.
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Wacklige Konjunktur: Die größten Produktionsrückgänge meldeten Irland (-11,6 Prozent), Malta (-7,4) und die Niederlande (-3,5). Quelle: dpa

Wacklige Konjunktur: Die größten Produktionsrückgänge meldeten Irland (-11,6 Prozent), Malta (-7,4) und die Niederlande (-3,5).

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Brüssel/ BerlinRückschlag für die Wirtschaft der Euro-Zone: Die Unternehmen fuhren ihre Produktion im Oktober so stark herunter wie seit über einem Jahr nicht mehr. Der Fehlstart in das vierte Quartal nährt die Spekulationen um ein erneutes Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die Unternehmen stellten überraschend 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Brüssel mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Wachstum von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es bereits im September ein Minus von 0,2 Prozent gegeben hatte. Die Produktion sank sowohl bei dauerhaften Konsumgütern als auch bei Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen.

Der Rückgang deutet auf eine wacklige Konjunktur in der Euro-Zone hin, die bereits in den Sommermonaten nur noch um 0,1 Prozent gewachsen war. Mehr als ein Plus von 0,2 Prozent sei im laufenden vierten Quartal nun nicht mehr drin, erwartet die Commerzbank. "Die Industrie ist kein Zugpferd für die Erholung der Wirtschaft in der Euro-Zone", sagte Ökonom Ben May von Capital Economics. "Die Wirtschaftserholung bleibt fragil und holprig", sagte ING-Experte Martin van Vliet.

Damit gerät die EZB wieder stärker ins Blickfeld, die erst im November ihren Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt hatte. "Die heutigen Daten dürften die Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik seitens der EZB anfeuern", sagte Commerzbank-Ökonom Christoph Weil. Er geht davon aus, dass die Zentralbank den Geschäftsbanken erneut billiges Geld zukommen lässt - allerdings unter Auflagen. Möglich ist, dass nur diejenigen Banken in den Genuss der Geldspritze kommen, die den Unternehmen ihres Landes mehr Kredite geben. Das könnte Investitionen und damit die Konjunktur ankurbeln.

Die größten Produktionsrückgänge meldeten Irland (-11,6 Prozent), Malta (-7,4) und die Niederlande (-3,5). In Deutschland schrumpfte die Produktion um 1,2 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet deshalb „allenfalls mit einem moderaten Wachstum" im vierten Quartal.

Forscher trauen Deutschland weniger zu
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  • Schwieriges Unterfangen, bezahlte Jubelmeldungen mit technischen Produktionszahlen und einer aufbrechenden Finanz-/Sozialkrise in Einklang zu bringen.

    Wenn Mistgabeln über euren Redaktionstisch fegen, beginnt der ein oder andere Soldempfänger mit ernsthaften übergreifenden Analysen.
    So stochern die HBler weiter auf seltsamen Irr-Pfaden.

  • Zitat : Die Unternehmen stellten überraschend 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Brüssel mit.

    - Für wen überraschend, warum überraschend und wie lange wird diese Überraschung dauern ?

  • Ich weiß sowieso nicht was ich noch kaufen soll. Hab alles, Auto, Kühlschrank, diverse andere Geräte, kann auf großem Bildschirm Werbung gucken, Fleisch und Gemüse ist auch genug da. "Bespaßt" werden ich ja auch fast kostenlos, und zum Friseur muss ich auch nicht mehr.
    Bischen Wellness vielleicht? Hier ein Luxusstückchen, dort eines, und dann? Meine Getränke mische ich auch selbst, zusammen mit Freunden und Nachbarn, Rezepte gibts online, Kontakte auch.
    Ach nen Trimmrad ist auch schon hier, meine Frau hat die Fitneßklamotten auch so gut eingekauft, die reichen die nächsten 5 Jahre.
    Also liebe Wirtschaft, was könntet ihr solchen Leuten wie mir noch bieten?
    Eine Privatlehrer für meine Enkel, die haben auch schon alles was man so in der Werbung sieht im Zimmer.
    Gesundheit kann man sich noch nicht kaufen, dafür kann man man kostenlos was tun und viel viel Geld sparen.
    Irgendwann ist Wachstum am Ende, oder stagniert einfach mal, wenn man dann noch wirklich armen Leuten nicht mal einen MIndestlohn gönnt und Arbeiter für 4 Euro /Stunde für diese überfressene Gesellschaft schuften läßt, was wollt ihr denen verkaufen?
    Oder in den nächsten Jahren den Rentnern? Die hätten wirklich Zeit zum Geld ausgeben, aber denen gibt man ja nix, dafür hinterzieht man lieber Millarden Steuern.
    Dann stolpert mal schön.

  • Wie kann das sein HB? Seit Wochen singt ihr jeden Tag den gleichen Song! "Ende der Krise, die Wirtschaft boomt wieder"!
    Ein Schmierenjournalismus nichts anderes und ueberwiegend nur der Regierungs- und Hichfinanzprobgandiste, dpa, rtr, apr, bb, usw. uebernommen!
    Nicht wir, sondern IHR werdet den Preis fuer solch eine Dauerdesinformation erhalten!
    Fuer wie bescheuert haltet ihr denn eure Leser? Hoffentlich nicht fuer Bescheuerter als ihr selbst seid, denn das wird harte Folgen haben! War nur ein guter Rat!

  • Es wird hin und her gelogen! Die Realitäten sehen oft anders aus. Besonders die deutsche Inlandsnachfrage wurde seit Jahren sträflich vernachlässigt. Die seit Jahren netto sinkenden Renten, Arbeitnehmereinkommen fördern keine Nachfrage. Marketinggebildete sollten das wissen. Die hohen Energiekosten, kommunalen Abgaben, steigenden Lebensmittelpreise tun ihr Übriges. Die Politik versagt seit Jahren. Wer hat sie nur gewählt???

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